Christentum und Islam im Konflikt

Benjamin Idriz, Imam der islamischen Gemeinde Penzberg. Foto: privat

Am Mittwoch, 18. April, um 20 Uhr ist der Imam der islamischen Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, Referent in der Immanuelkirche. Er spricht zum Thema „Grüß Gott, Herr Imam! – Wie löst man Konflikte?“

Eine Religion ist angekommen: So lautet der Untertitel zum Buch „Grüß Gott, Herr Imam!“ von Benjamin Idriz. Idriz schrieb es 2010 und entwirft darin das Projekt einer geglückten Integration einer muslimischen Gemeinschaft in einer traditionsgebundenen Gesellschaft. Benjamin Idriz Der gebürtige Mazedonier Benjamin Idriz ist seit 1995 Imam der muslimischen Gemeinde in Penzberg und Initiator des Zentrums für Islam in Europa-München (ZIEM). Er tritt für einen weltoffenen Islam ein und bestreitet die Unvereinbarkeit von Islam und Rechtsstaat. Die religiöse Freiheit des Menschen tritt bei ihm in den Mittelpunkt der Betrachtungen und folgerichtig fordert er daraus, dass Religionen nicht wünschenswerte Entwicklungen zu korrigieren haben. Der wahre Wert der Religion müsse daher seiner Ansicht nach zurück ins Glaubenszentrum gebracht werden, wie dies auch Martin Luther versucht habe. Zu fragen ist dabei stets, was Gott meinte, statt zu wiederholen, was er sagte. Wie löst man die Konflikte des Zusammenlebens von Christen und Menschen anderer Gesinnung? Um diese Fragen geht es Benjamin Idriz in seinem Vortrag am Mittwoch, 18. April, um 20 Uhr in der Immanuelkirche, Allensteiner Straße 7. Der Eintritt zu dem Diskussionsabend ist frei. Sabine Radloff

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