ASZ Bogenhausen unter neuer Leitung

Beim Neujahrsempfang im ASZ Bogenhausen stellte sich auch der neue Leiter Steffen Lohrey (l.) vor und nahm den Schlüssel vom Vorgänger Carl Moll, der fünf Jahre Leiter war und nun in Vorruhestand geht, entgegen. Nach seiner Rede, in der Lohrey auch das Vorwort des Programms ansprach, feierte man mit dem ASZ-Team Sabine Reiner, Gertrud Heinrich (im Bild hinten von links) und Sandra Veit, mit Stadträtin Christiane Hacker und Gästen das neue Jahr. Foto: Karl Hirt

Steffen Lohrey ist neuer Leiter des Alten- und Servicezentrums (ASZ) Bogenhausen am Rosenkavalierplatz. Kürzlich stellte sich der 45-jährige Diplom-Sozialpädagoge beim Neujahrsempfang in der Einrichtung vor.

Ein Neuling in Sachen Alten- und Servicezentren ist Steffen Lohrey beileibe nicht. Als Mitbegründer und Leiter des ASZ Freimann bringt der 45-jährige Sozialpädagoge, der seit kurzem für die Geschicke des ASZ am Rosenkavalierplatz verantwortlich zeichnet, ein gerüttelt Maß an Erfahrung mit. Acht Jahre lang war Lohrey mit dem Aufbau der damals noch neuen Einrichtung in Freimann beschäftigt, beim Bayerischen Roten Kreuz ist Steffen Lohrey seit rund 15 Jahre tätig. Werdegang Der Vater zweier erwachsener Töchter stammt aus einer evangelischen Pfarrersfamilie. Nach dem Diplom-Studium der Sozialpädagogik lernte Lohrey das „Handwerk zur Altenhilfe“ zwei Jahre lang im ASZ Thalkirchen. Danach leitete er über vier Jahre eine Sozialeinrichtung am Harthof und baute dort die soziale Brennpunktarbeit auf. „Wer dieses Stadtgebiet kennt, der weiß, dass es dort für die Menschen zum Teil um das nackte Überleben geht“, erinnert sich Lohrey. Neue Aufgabe Nun freut sich Steffen Lohrey darauf, mit seiner Arbeit ins ASZ Bogenhausen zu übersiedeln, welches „seine Wurzeln ja ganz am Anfang der ASZ-Geschichte trägt – ich glaube, dieses Haus ist inzwischen älter als 25 Jahre?“ Egal wie alt, das ASZ Bogenhausen solle für die Menschen im Viertel sowohl bei Flaute als auch in stürmischen Zeiten ein verlässlicher Begleiter bleiben. Wo auch immer er tätig sei, so Lohrey, der Kern seiner Aufgabe in diesem sozialen Beruf sei stets der Gleiche: „Mich dafür einsetzen, dass die Besucher, egal in welchem Alter, egal woher sie kommen, ob sie arm oder reich sind, ihre Neugier auf das Leben bewahren, Lebenskraft und Lebensfreude schöpfen und das wachsen lassen, was in ihnen steckt“. Mit diesem gleichen Ziel wolle er sich auch für die Mitarbeiter im ASZ-Team einsetzen und für alle anderen, die mit dem ASZ Bogenhausen zusammenarbeiteten, versprach Steffen Lohrey. Bei der Arbeit des ASZ gehe es um stadtteilorientierte Versorgung der älteren Bevölkerung mit einem ganzheitlichen sozialen Beratungsangebot, gesundheitlicher Prävention und der Förderung bürgerlichen Engagements. „Und schließlich geht es um menschliche Begegnungen, um soziale Ausgrenzung und Einsamkeit zu vermeiden“, so Lohrey. Gruppen- und Kursangebote seien daher ein wichtiger Baustein im Sortiment des ASZ. In besten Händen Bei den fachkundigen Dozenten und den kompetenten, hervorragend qualifizierten Mitarbeitern, die in den wunderschönen, großzügigen Räumlichkeiten wirkten, seien die Besucher in besten Händen. „Mir, als Leiter des ASZ Bogenhausen, ist es wichtig, dass Sie hier weiterhin konkrete Hilfe und Lebenshilfe bekommen. Die Verantwortung dafür übernehme ich gerne und freue mich schon jetzt auf diese Aufgabe“, schloss Steffen Lohrey seine Ausführungen beim Neujahrsempfang. Gabriele Mühlthaler

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