Anton Spitlbauer in Ruhestand

Der Leitende Ministerialrat und Bezirksrat Anton Spitlbauer tritt mit Ablauf des Monats Mai in den Ruhestand. Der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, überreichte ihm hierzu eine Urkunde und sprach ihm für die dem Freistaat Bayern geleisteten Dienste den Dank der Bayerischen Staatsregierung aus.

Spitlbauer leitete während der vergangenen 20 Jahre im Ministerium das Referat „Landwirtschaftliches Sozial- und Arbeitswesen“, wo er sich um die Sozialversicherungsfragen der Landwirtschaft und um arbeits- und versicherungsrechtliche Fragen etwa beim Einsatz ausländischer landwirtschaftlicher Saisonarbeitskräfte kümmerte. Einen Großteil seiner Arbeit beanspruchte auch die Aufbereitung aller sozialen Tagesordnungspunkte für die wöchentlichen Kabinettssitzungen, damit „sein“ Minister auch zu diesen Themen ausführlich informiert und vorbereitet war. Ab Januar 2005 wurde er zudem mit der Vertretung des Abteilungsleiters in der Abteilung „Grundsatzfragen der Agrarpolitik“ betraut. Sonderaufgaben Aufgrund seiner Effizienz und Organisationsgabe wurden Spitlbauer immer wieder Sonderaufgaben übertragen. So war er während der letzten zehn Jahre für die Betriebs- und Dorfhelferinnendienste zuständig, denen er nicht nur die erforderlichen Fördermittel sichern konnte, sondern ihnen auch ein wichtiger Partner in allen Strukturfragen war, die zur heutigen, effizienten und stromlinienförmigen Gesellschaftsform führten. Er leitete auch die Evaluierungskommission zur Arbeit der bäuerlichen Selbsthilfeorganisationen. In den Jahren 2003, 2005 und 2008 führte er dreimal den Wettbewerb „Zukunftsfähige Landnutzung in Bayern“ durch, bei dem jeweils Preise von insgesamt 100.000 Euro ausgelobt wurden. Dozent Vor seiner Tätigkeit am Staatsministerium war Anton Spitlbauer knapp acht Jahre Dozent an der Staatlichen Führungsakademie, wo er in der Erwachsenenbildung zur Agrarpolitik und zur Entwicklung der ländlichen Märkte informierte. Er musste über diese lange Zeit zwei Planstellen ausfüllen und gab als Schriftleiter monatlich die Fachzeitschrift „Schule und Beratung“ heraus. Im Rahmen dieser 2. Planstelle schulte er auch Kollegen in der Pressearbeit und in der Zusammenarbeit mit örtlichen Radio- und Fernsehstationen. Angefangen hatte Spitlbauer nach der Referendarzeit und dem Staatsexamen 1974 als Berater und Lehrer an den Landwirtschaftsämtern Moosburg und München, wobei er über Jahre hinweg an den Landwirtschaftsschulen Wolfratshausen und Ebersberg zusätzlich unterrichtete. Sehr beliebt Staatsminister Helmut Brunner fasste diese ausgezeichnete Tätigkeit zum Wohle der bayerischen Landwirtschaft in folgendes Lob zusammen: „Mit großem Erfolg erfüllten Sie die Ihnen übertragenen Aufgaben und waren in der hiesigen Verwaltung sowie bei der bäuerlichen Berufsvertretung aufgrund Ihres umfassenden Fachwissens insbesondere auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Sozialversicherungen als Fachmann sowie wegen Ihrer Sozialkompetenz und breiten Vernetzung in der Gesellschaft sehr geschätzt. Die vielfältigen Aufgaben Ihres Referates bewältigten Sie mit großer Einsatzfreude, Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Als Vorgesetzter und Kollege waren Sie wegen Ihrer ausgeglichenen Art, Ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sehr beliebt.“ Politische Ämter Dass das Leben Spitlbauers im Ruhestand aber nicht ruhiger wird, verhindern schon seine beiden politischen Ämter als Kulturreferent des Bezirkstages von Oberbayern und als Mitglied des Bezirksausschusses Berg am Laim, wo er den Unterausschuss Soziales leitet. Aktivitäten Beim Freundeskreis des Freilichtmuseums an der Glentleiten, der zurzeit fast 3400 Mitglieder zählt, ist er der Stellvertreter des Vorsitzenden, Regierungspräsident a.D. Werner-Hans Böhm. Beim Freundeskreis des Volksmusikarchivs des Bezirks Oberbayern in Bruckmühl ist er ebenso fleißig dabei wie beim Freundeskreis des Klinikums München-Bogenhausen. Für die Interessen- und Eigenheimervereinigung Berg am Laim fungiert er seit mehr als 15 Jahren als 2. Vorsitzender und organisiert regelmäßig interessante und lustige Tagesausflüge und für die CSU ist er natürlich auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene an führender Stelle tätig. Eine wichtige Funktion hat aber im Zweifelsfall immer Vorrang, die als Opa seiner wundervollen Enkelinnen Viktoria Klara (demnächst 4) und Antonia Sofia (1).

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