Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen
Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Agfa-Sportverein vor dem Aus?

Giesinger Institution sucht dringend Räumlichkeiten und Finanzmittel – "Sonst wird es eng"

Giesing Es war ein schleichender Niedergang der Giesinger Institution. Noch vor acht Jahren zählte der Agfa- Sportverein 1800 Mitglieder, heute sind es um die 560 und der Verein überlegt gerade, wie er sich seine Räumlichkeiten noch leisten kann: „Wir müssen eine Finanzierungsstrategie finden, sonst wird es eng“, erklärt die zweite Vorsitzende Sabine Walzer, „wir zahlen gerade rund 13 000 Euro Miete im Jahr für die neuen Räumlichkeiten, in die wir unsere elf Abteilungen unterbringen mussten.“ Abwärts ging es, als Ende 2007 mit der Bebauung des Agfa-Geländes begonnen wurde. Der Verein verlor seine Kegelbahn, seine Gaststätte, die Tennishalle sowie die Außenanlagen, Tennis- und Fußballplätze. Die Fußballabteilung fand kein neues Gelände, musste sich auflösen. Noch härter traf die Mitglieder der Verlust des Vereinsheims: „Diese Heimat lässt sich nicht ersetzen“, bedauert der Vorsitzende Karl Wutz. Jetzt beschränken sich die gemeinsamen Vereinsaktivitäten auf die Hütte in Sudelfeld, die der Verein sonst auch an Mitglieder vermietet. Das Vereinsheim kann die Berghütte jedoch nicht ersetzen. „Das war soziale Begegnungsstätte – auch für die vielen ehemaligen Agfa-Angestellten, die noch überall hier wohnen“, erklärt Siglinde Hillebrand von der Geschäftsstelle, die momentan – ebenso wie der Gymnastik- und Tischtennisraum unter der ehemaligen Agfa-Kantine untergebracht ist. Doch das Asyl läuft am 31. März 2010 ab – da kommt auch hier die Abrissbirne, die Anfang des Jahres auch dem Turm den Garaus macht, der momentan noch Atelier, Studio und Dunkelkammer des Fotoclubs beherbergt. „Wir müssen bis zum 31. Dezember ausgezogen sein“, so Leiter Snoopy, „jetzt suchen wir händeringend nach einem neuen Domizil – auch im Interesse der Studenten der Fotoschule, die die Räumlichkeiten mitnutzen.“ Der Agfa-Fotoclub braucht einen fensterlosen Raum mit fließendem Wasser als Dunkelkammer und mindestens einen großen Raum fürs Studio, die Geschäftsstelle ein Büro, das sie montags nutzen kann. Eines ist die Bedingung: In Giesing sollte es sein. „Agfa ist nun mal Giesing, das ist unsere Identität – zumindest für uns und die nächste Generation“, betont Wutz. Ob diese Generation danach dann noch in den Genuss eines Agfa-Sportvereins kommt, hängt nicht nur an den Räumlichkeiten, sondern auch an den Finanzen. „Ohne eigene Anlagen bekommen wir keine Zuschüsse mehr von der Stadt“, so Walzer. Um die jährlichen 13 000 Euro Miete aufzubringen, haben Abteilungsleiter und Vorstand vorgeschlagen, den bisherigen Jahres-Mitgliedsbeitrag von 60 Euro zu erhöhen. Darüber stimmt die Delegiertenversammlung am 23. November ab. Maren Kowitz Wer bezahlbare Räumlichkeiten in Giesing weiß, sollte sich montags in der Geschäftsstelle unter Tel. 089/6 92 24 47 melden.

Auch interessant:

Kommentare