Aachen, Maastricht und die Eifel

Der viertägige Ausflug des CSU-Kreisverbandes Bogenhausen-Berg am Laim orientierte sich heuer nach Westen. Bezirksrat Anton Spitlbauer hatte ein Programm ausgearbeitet, das interessante Stadtbesichtigungen in Aachen und Maastricht vorsah, wunderschöne Landschaften im Hohen Venn, in der Eifel und entlang des Mittelrheins und ehrwürdige Klöster in Maria Laach und Prüm.

Die romanische Kirche des Benediktiner-Klosters Maria Laach war Pausenstation auf der Fahrt nach Aachen, wo für drei Nächte Quartier bezogen wurde. In der Kaiserstadt begeisterten die Altstadt mit ihren vielen Brunnen, die Domschatzkammer und der Dom Kaiser Karls des Großen mit seinem Thron. In den Niederlanden wurde anschließend das mittelalterliche Zentrum der Stadt Maastricht mit einem Erdgas betriebenen Bähnchen erforscht. Hier wurden die Maastrichter Verträge geschlossen, die Währungssicherheit bringen sollten und heute in mehreren Punkten zur Disposition stehen. Das Gebiet von Eupen-Malmedy wurde 1920 durch die Verträge von Versailles von Deutschland abgetrennt. Spitlbauer erläuterte die leidvolle Geschichte der damaligen Volksabstimmung und konnte erfreut feststellen, dass heute im Rahmen der EU und bei gewährter Autonomie dieser alte Streitpunkt keine Rolle mehr spielt. Die Hochmoorlandschaft des Hohen Venns erlaubte anschließend unendlich weite Blicke. In Prüm konnte der „Chefhistoriker“ der Gruppe, Dr. Franz Weber, beim Besuch des Grabmals von Kaiser Lothar, dem Enkel Karls des Großen, den Bogen zur Schatzkammer in Aachen schlagen, wo das berühmte Lotharkreuz auch heute noch bei besonderen Zeremonien zum Einsatz kommt. Der Chorleiter des Münchner Palestrina-Ensembles, Dr. Venanz Schubert, stimmte anschließend genauso einen Gregorianischen Gesang an, wie er es schon in Maria Laach gemacht hatte. Nachdem das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich umgangen werden konnte, führte eine Fahrt durchs obere Ahrtal, durch die Hocheifel und den Nationalpark Eifel zu wunderschönen Formationen, Bergen und Tälern. Ein Rundgang im malerischen Monschau rundete diesen attraktiven Tag ab. In die Heimreise baute Bezirksrat Spitlbauer noch eine Passage entlang des Rheins von Koblenz bis Bingen ein. Exakt gegenüber des Loreley-Felsens wurde ein ausgesucht schmackhaftes Mittagessen eingenommen, zu dem noch Eigenbauwein kredenzt wurde. Dieser, heuer zum 16. Mal in ununterbrochener Reihenfolge angebotene Vier-Tages-Ausflug des CSU-Kreisverbandes, muss nach Überzeugung aller Teilnehmer auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden.

Auch interessant:

Meistgelesen

Wiedereröffnung 2022 mit Lesecafé, neuem Konzept und modernen Räumen
München Südost
Wiedereröffnung 2022 mit Lesecafé, neuem Konzept und modernen Räumen
Wiedereröffnung 2022 mit Lesecafé, neuem Konzept und modernen Räumen
Entsteht hier Münchens erste saisonale Fußgängerzone? – Das sagen Anwohner
München Südost
Entsteht hier Münchens erste saisonale Fußgängerzone? – Das sagen Anwohner
Entsteht hier Münchens erste saisonale Fußgängerzone? – Das sagen Anwohner
Flyabout in Australien
München Südost
Flyabout in Australien
Flyabout in Australien
„Jeder bekommt hier eine Chance“
München Südost
„Jeder bekommt hier eine Chance“
„Jeder bekommt hier eine Chance“

Kommentare