10.000 Unterschriften für den Wertstoffhof

Mit diesem gewaltigen Zuspruch haben auch die Initiatoren der Unterschriftenaktion zur Aufrechterhaltung des Betriebs des Wertstoffhofs an der Savitsstraße nicht gerechnet: 10.000 Unterschriften von unterstützenden Bürgerinnen und Bürgern konnten bisher gesammelt werden.

Dazu der Ortsvorsitzende der CSU Denning/Daglfing Michael Nord: „Dies zeigt, wie wichtig die Aktion ist! Denn wir haben damit den Wunsch der betroffenen Anwohner aufgenommen und durch die Unterschriften eine gewichtige Stimme gegen die Schließung erreicht. Mit diesem Argument können wir jetzt die entscheidenden Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt München führen.“ Terminverschiebung Wie jetzt bekannt wurde, wurde die beabsichtigte Schließung des Wertstoffhofs auf den Mai verschoben. Der genaue Termin soll erst noch bekannt gegeben werden. Ursprünglich sollte der Wertstoffhof bereits zum 12. April schließen (HALLO berichtete). Michael Nord: „Durch diesen ersten Etappensieg bleibt uns noch Zeit, dem Oberbürgermeister persönlich die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Betriebs ans Herz zu legen. Und ich bin zuversichtlich, dass die 10.000 Stimmen Wirkung zeigen werden.“ Die unterstützenden 10.000 Bürgerinnen und Bürger messen die Stadt München und die AVM nach Ansicht der CSU an ihren eigenen Worten. Schließlich habe man den Bürgern jahrelang das Mülltrennen nahegelegt und nun solle eine ortsnahe und wertvolle Sammelstelle geschlossen werden. „Wir wollen im Münchner Osten die alten Zustände mit in der Landschaft unerlaubt abgeladenem Müll verhindern. Daher ist es wichtig, dass kurze Wege seitens der Stadt München angeboten werden können. Denning/Daglfing ist ein Stadtteil mit vielen Gärten, da ist einfach Bedarf für einen Wertstoffhof.“ Antwort Beantwortet wurde inzwischen die Anfrage des langjährigen Bezirksausschussmitgliedes Franz Reznik durch die Stadt München. Dieser hatte sich mit einer Anfrage an die Stadt gewandt, um aufgeschlüsselt nach Wertstoffgruppen die gesammelten Mengen im städtischen Vergleich zu erhalten. Danach liegt hinsichtlich der Gartenabfälle der Wertstoffhof an einer vorderen Stelle im Münchenvergleich. Seitens der Stadt wurde immer behauptet, im von der Schließung bedrohten Wertstoffhof an der Savitsstraße sei die Sammelquote im städtischen Vergleich am geringsten. Dies habe sich jedoch insbesondere in den Bereichen Gartenabfälle und Holz vor Ort niemand vorstellen können. Damit lasse sich die Argumentation der Stadt München nicht mehr halten.

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