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Im Tierpark Hellabrunn wuseln wieder Erdmännchen ‒ Verbesserte Anlage soll neuen Unfall in München verhindern

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Von: Jonas Hönle

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Im Tierpark Hellabrunn München sind nach dem tragischen Unfall im letzten Jahr wieder Erdmännchen auf der Anlage eingezogen.
Im Tierpark Hellabrunn München sind nach dem tragischen Unfall im letzten Jahr wieder Erdmännchen auf der Anlage eingezogen. © Tierpark Hellabrunn

Im Tierpark Hellabrunn München sind nach dem tragischen Unfall im vergangenen September wieder Erdmännchen auf der Anlage neben den Giraffen eingezogen.

Im Tierpark Hellabrunn in München sind wieder Erdmännchen eingezogen. Nach dem tragischen Tod ihrer Vorgänger wird in München wieder gewuselt, gegraben und aufmerksam Ausschau gehalten.

In der Anlage neben den Giraffen sind nun ein weibliches und drei männliche Erdmännchen aus Zürich eingetroffen.

Es wird wieder gewuselt, gegraben und aufmerksam Ausschau gehalten in Hellabrunns Erdmännchen-Anlage.
Es wird wieder gewuselt, gegraben und aufmerksam Ausschau gehalten in Hellabrunns Erdmännchen-Anlage. © Tierpark Hellabrunn

Nach dem Höhlen-Unfall im vergangenen September, der die damaligen Bewohner im Schlaf überraschte, wurde die Erdmännchen-Anlage in der Nähe des Isar-Eingangs in den letzten Monaten hinsichtlich Bodengestaltung und Einsturzsicherung analysiert und erneut überarbeitet.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Nach tragischem Unfall im Tierpark Hellabrunn sind wieder Erdmännchen in München zu sehen

Laut Tierpark Hellbrunn wurde die Außenanlage vollständig ausgehoben und mit einem noch besseren Untergrabungsschutz versehen.

Zudem wurde der vorhandene Sand durch eine neue Substratmischung ersetzt, von der man sich eine erhöhte Stabilität verspricht, wenn die Erdmännchen naturgemäß wieder ein weitverzweigtes, unterirdisches Tunnelsystem anlegen.

Zu noch mehr Stabilität soll auch eine neue Bepflanzung der Anlage beitragen, die das Erdreich durch ihr Wurzelwerk festigen soll.

„Wir haben keinen Aufwand gescheut, unseren neuen Erdmännchen eine schöne Anlage mit optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Verfügbarkeiten von Handwerkern und Materialien haben den Wiedereinzug der Erdmännchen etwas verschoben, aber jetzt ist die Mangustenart in Hellabrunn wieder zu sehen“, freut sich Hellabrunns Tierparkdirektor Rasem Baban.

Die afrikanischen Savannenbewohner würden in Hellabrunn zu den Publikumslieblingen gehören. In ihrem natürlichen Lebensraum in Afrika würden die Tiere laut IUCN-Liste (International Union for Conservation of Nature) zwar nicht als gefährdet gelten, seien aber in einer zoologischen Einrichtung mit afrikanischem Tierbestand unerlässliche Botschafter ihrer Art und würden thematisch hervorragend in die Nachbarschaft der Netzgiraffen passen.

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