Gelebter Umweltschutz

So wollen 70 Freiwillige den Forstenrieder Park retten

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Noch prägen Fichten das Bild im Forstenrieder Park. Das soll sich aber ändern.

Forstenried – Nachhaltige Hilfe für den Wald: Das versprechen sich die freiwilligen Helfer, die bei einer Aktion am kommenden Samstag 1000 Laubbäume im Forstenrieder Park pflanzen werden

Am Samstag wird im Revier Unterdill gebuddelt, ausgehoben und gepflanzt. Freiwillige Helfer aus ganz Deutschland treffen sich, um zusammen dem Forstenrieder Park unter die Arme zu greifen – und zwar mit 1 000 Winterlinden.

Peter Laumann leitet das Freiwilligenprojekt.

Die Aktion findet unter Leitung von Peter Naumann vom Bergwaldprojekt statt. „Die Nachfrage nach solchen Projekten steigt massiv an. Die Menschen merken, dass sie selber etwas für den Umweltschutz tun können“, erläutert Naumann. 

In Unterdill werden die 70 Teilnehmer Winterlinden pflanzen. Dabei handelt es sich um einen Laubbaum. Denn wie in vielen anderen Wäldern wurde auch im Forstenrieder Park „vor 200 Jahren aus der Not heraus eine große Fichtenmonokultur gepflanzt“, sagt Revierleiter Andreas Wallner. 

In Zukunft soll daraus ein Fichten-Laub-Mischwald werden. Dafür erhält das Revier seit längerem Unterstützung vom Bergwaldprojekt.

Sophia Oberhuber

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