Geschwindigkeitsbegrenzung an der A 95

Lärmschutz an der A95 soll erweitert werden

Geht es nach dem BA 19, soll das Tempolimit auf der A 95 deutlich ausgeweitet werden.
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Geht es nach dem Bezirksausschuss 19 soll das Tempolimit auf der A 95 deutlich ausgeweitet werden.

Fürstenried: Der Bezirksausschuss fordert für die A 95 unter anderem Tempo 60 und fest installierte Blitzer.

„Wir wissen alle, dass die bisherigen Vorschläge ins Leere gelaufen sind, aber jetzt mit dem Erfolg vom Luise-Kiesselbach-Platz sollten wir es einfach noch einmal versuchen“, sagt Hannelore Prechtel von der SPD. Erst kürzlich hat der Bezirksausschuss (BA) Sendling-Westpark eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der A95 zwischen Luise-Kiesselbach-Platz und Kreuzhof im Kreisverwaltungsreferat durchgesetzt – stadtauswärts darf nun kein Verkehrteilnehmer mehr schneller als 60 Kilometer pro Stunde fahren (Hallo München berichtete).

Weil der Bezirksausschuss (BA) Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried- Solln diesen Erfolg nun für ihr eigenes Teilstück der A 95 nutzen möchte, hat das Gremium einstimmig einen Fünf-Punkte-Antrag beschlossen, in dem die Landeshauptstadt aufgefordert wird, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Lärmbelästigung in den Wohngebieten an der A 95 zu reduzieren.

Die Lokalpolitiker fordern mehrere Punkte in ihrem Antrag an die Autobahndirektion Süd

Konkret verlangen die Lokalpolitiker folgende Punkte: Erstellung einer aktuellen Lärmmessung, Erweiterung der Geschwindigkeitsbegrenzung, Kontrolle dieser Begrenzungen mit fest installierten Geräten, bauliche Veränderungen mittels Lärmschutzwall oder Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) und eigenständige Vorschläge der Landeshauptstadt München.

„Zusätzlich sollten wir noch aufnehmen, dass wir mit einer Lärmkartierung wie beim letzten Mal nicht zufrieden sind und eine gründlichere Überprüfung verlangen“, sagt Michael Kollatz (SPD).

Vor allem die endgültige Geschwindigkeitsbegrenzung an der A 95 ist ein zentraler Punkt, um den Lärm für angrenzende Wohnsiedlungen zu verkleinern. „Eine Begrenzung auf 80 Kilometer pro Stunde tagsüber von 6 Uhr bis 22 Uhr und nachts auf 60 Kilometer pro Stunde ist zwischen Autobahnkilometer sechs und Autobahnanschlussstelle Kreuzhof in beiden Richtungen einzurichten“, heißt es im Antrag.

Dass Gabionen explizit erwähnt werden, war in der ursprünglichen Fassung des Antrags nicht vorgesehen. Hintergrund: Da diese verglichen mit einem herkömmlichen Lärmschutzwall für etwa ein Drittel des Geldes zu haben sind, erhofft sich Andrea Barth (SPD) größere Chancen in Sachen Umsetzung. Julia Langhof

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