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„Es bereitet mir Bauchschmerzen“

Realschule in der Reutberger Straße: Bezirksausschuss hat Bedenken

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Der Erweiterungsbau für die Maria-Probst-Realschule wird direkt an den benachbarten Bestand anschließen (grünes Gebäude). Die betroffenen Anwohner haben das Bauvorhaben bereits im Vorfeld massiv kritisiert und sich an den BA gewandt.

Die neuen Pläne für die Realschule in der Reutberger Straße wurden vorgestellt – Der Bezirksausschuss äußert seine Bedenken darüber. Der Baubeginn sei für August 2020 angesetzt.

Sendling - Die ersten Pläne für die Erweiterung der Maria-Probst-Realschule schockierten bereits im vergangenen Jahr die Anwohner (Hallo berichtete). Damals baten sie den Sendlinger Bezirksausschuss (BA), den „großen Klotz“ für die Nachbarschaft „erträglicher“ zu gestalten. Jetzt wurden die finalen Pläne in der letzten Sitzung des BA vorgestellt.

Baubeginn ist bereits 2020

In der Reutberger Straße werden laut Siegfried Trautmannsberger vom RBS eine zweizügige Realschule, drei Krippen, drei Kindergartengruppen und ein Hort entstehen. Zudem ist eine Mensa für die Schulen am Gotzinger Platz und an der Reutberger Straße und eine Tiefgarage geplant. Das Schulgebäude werde laut Kerstin Diesinger vom Baureferat an die benachbarten denkmalgeschützten Gebäude anschließen. Baubeginn sei für August 2020 angesetzt.

„Dass es nicht einfach wird, ist jedem, der das Grundstück kennt, bekannt“, kommentierte Trautmannsberger die enge bauliche Situation. Der Pausenhof beispielsweise wird auf dem Dach untergebracht. „Das halte ich für sehr gewagt“, gab Philip Fickel (SPD) zu Bedenken. Für Fickel könnte die Nutzung bei extremem Schneefall oder Hitze nicht gewährleistet sein. Auch fürchtet er Lärmbelästigung der Nachbarn. „Die Lärmwerte halten wir ein“, kommentierte Trautmannsberger. Bei großen Mengen an Schnee sei die Nutzung aber eingeschränkt. „Wir haben den Auftrag, dass wir die Dachflächen mehr nutzen, um die bauliche Situation in München zu berücksichtigen“, ergänzt er. Anja Berger (Grüne) pflichtete Trautmannsberger bei: „Ein Pausenhof auf dem Dach ist auch eine Chance.“

Reutberger Straße als Radfahrer- oder Spielstraße?

„Wenn man die Straße sperrt, fallen Parkplätze der Anwohner weg“, erwiderte BA-Chef Markus Lutz.

Aus Sicht des BA ist dringend ein Verkehrskonzept von Nöten: Trautmannsberger rechnet mit einer Bewegung von etwa 700 Kindern am Tag. Realschüler, Krippenkinder, die von Eltern gebracht werden, Schüler vom Gotzinger Platz, die in der Zentralmensa Mittagessen – und nicht zu vergessen: Anwohner und Radfahrer. Voraussichtlich ab November 2022 müssen sie sich alle die schmale Reutberger Straße teilen. „Wir müssen überlegen, ob wir daraus eine Radfahrer- oder Spielstraße machen“, erläuterte Manuela Olhausen (CSU). „Wenn man die Straße sperrt, fallen Parkplätze der Anwohner weg“, erwiderte BA-Chef Markus Lutz (SPD).

„Bauchschmerzen“ bereitet ihm, dass für die neue Schule an der Reutberger Straße keine Turnhalle geplant ist. Laut Trautmannsberger wird eine „weitere Sporthalle nicht benötigt“. Die Turnhallen am Gotzinger Platz und der Gaißacher Straße deckten den Bedarf. soph

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