Ortsbegehung zum Stand der Oberflächengestaltung am Mittleren Ring Südwest

So schön wird der Heckenstaller Park

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Wie soll die Begrünung aussehen? Andreas Herrmann (rechts) vom Baureferat erklärt den BA-Mitgliedern, was geplant ist.
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Wie soll die Begrünung aussehen? Andreas Herrmann (rechts) vom Baureferat erklärt den BA-Mitgliedern, was geplant ist.

Sendling-Westpark: Große Liegewiesen, ein Spielplatz, eine Kletterwand, eine Streetball-Anlage und mehr: Der Heckenstaller Park wird zur neuen grünen Oase in Sendling-Westpark.

Es grünt in Sendling-Westpark: Davon konnten sich die Bezirksausschuss-Mitglieder bei einer Ortsbegehung mit Andreas Herrmann und Jan Burmeister vom Baureferat überzeugen. Auf einer über zwei Kilometer langen Tour stellten die beiden den aktuellen Stand der Oberflächengestaltung nach der Untertunnelung des Mittleren Rings vor, und berichteten, was bei der Begrünung noch geplant ist.

„Wir pflanzen insgesamt 1365 Bäume“, erklärte Herrmann. „Damit schaffen wir einen Ausgleich zu den Bäumen, die gefällt werden mussten.“ Für die Baumaßnahmen mussten rund 1510 Bäume weichen, darin eingerechnet sind auch Gehölzgewächse. Diese werden ebenfalls nachgepflanzt. „Die Durchgrünung kriegt mindestens die Intensität, die sie vorher hatte“, verspricht Herrmann.

Eines aber ist anders: Früher wuchsen vor allem Baumarten wie die Winterlinde oder der Spitzahorn. „Jetzt haben wir 22 verschiedene Baumarten, nicht alle davon sind heimisch“, erklärt Jan Burmeister. „Wir haben versucht, eine möglichst große Vielfalt reinzubringen.“ So sei der Schaden geringer, wenn eine Art von Schädlingen befallen wird.

Ein Großteil der Bäume wächst bereits, die anderen Pflanzungen laufen. Nur am Luise-Kiesselbach-Platz nicht. „Wir fangen Ende des Jahres mit der Begrünung an“, erklärt Herrmann. An dem Platz soll eine große Grünfläche entstehen, unter anderem mit zwei Brunnen, Bänken und einem Schotterplatz für Feste. „Mit Baumpflanzungen ist man aber erst einmal zurückhaltend“, so Herrmann. 2018 sind nochmals Lärmmessungen geplant: „Da können wir so besser auf die Ergebnisse reagieren.“
cla

Es blüht auf der Garmischer Straße

Die Garmischer Straße wird zur Flaniermeile. Zwischen den Fahrbahnen entsteht derzeit eine Hochpromenade, umrahmt von 102 Kirsch- und 75 Birnenbäumen. „Wir wollen den Blüheffekt haben“, erklärt Andreas Herrmann. Er versprach auch, dass der schwarze Asphaltbelag, der gerade aufgebracht wird, nicht bleibt. Es wird eine weitere Schicht aufgetragen, danach ist der Boden hell. Außen auf der Garmischer Straße sollen Platanen mit großen Kronen gepflanzt werden. Damit die Bäume wurzeln können, werden sie in 22 Beton-Troge gesetzt, die einen halben Meter über der Straße liegen. Pro Gefäß ist ein Baum vorgesehen.

Heckenstaller Park

„Der Heckenstaller Park soll bis zu den Sommerferien freigegeben werden“, sagt Andreas Herrmann. In dem dreieinhalb Hektar großen Park gibt es einen Spielplatz, eine Kletterwand, eine Streetball-Fläche und Wiesen. 340 Bäume wurden bereits gepflanzt. Die Sträucher am Rand werden noch verdichtet. Insgesamt sollen 7000 Heckenpflanzen wachsen, darunter auch bunt blühende Pflanzen wie Flieder. „Das wird eine schöne Kulisse“, so Herrmann. Verzichten müssen die Besucher nur auf Toiletten und Fußballtore. Hunde müssen an die Leine.

Grüne Kreuzungen

An vielen Straßen und Kreuzungen rund um den Mittleren Ring entstehen Mini-Blumenwiesen. Wo breitere Flächen frei sind, werden demnächst blütenreiche Saatgut-Mischungen gesät. „Gemäht wird nur zwei Mal im Jahr“, sagt Herrmann. Der Kreuzungsbereich am Luise-Kiesselbach-Platz ist außerdem durch Kiefern hervorgehoben. An der Autobahneinfahrt sind blockartig in mehreren Reihen Säulenpapeln gepflanzt. „Das soll ein imposantes Bild geben, wenn man in die Stadt hineinfährt“, so Herrmann. Auch die Lärmschutzwand am Tunnel an der Heckenstaller Straße ist bald weniger grau: Im Herbst kommen dort Kletterpflanzen hin.

Claudia Schuri

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