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Anwohner und BA kritisieren Stadt mehr denn je für Vergabe

Das Bunker-Beben: Wieso es im Viertel um die dicken Mauern brodelt

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Eigentlich sollte der Kiosk vom Mieter betrieben werden.

Sendling – Dicke Mauern sorgen für dicke Luft: Seit zwei Jahren verbarrikadiert sich der „Verein zur Pflege der Münchner Fußballkultur“ im Sendlinger Bunker – und sorgt für Ärger bei Anwohnern und BA

Die Vergabe des Sendlinger Bunkers an den „Verein zur Pflege der Münchner Fußballkultur“ vor zwei Jahren sorgte von Anfang an für Unmut im Viertel (Hallo berichtete). Deshalb hat der Sendlinger Bezirksausschuss (BA) das Kommunalreferat um eine Stellungnahme gebeten. Antworten auf die Fragen zur Nutzung gab es trotzdem nicht.

Manuela Ohlhausen (CSU) sprach an, dass das Betreiben des Kiosks ursprünglich als Teil des Nutzungskonzepts vorgestellt wurde – aber ein Jahr später ist er immer noch geschlossen. Gerhard Kammerlander vom Kommunalreferat stellte klar, dass der Kiosk nie Bestandteil des Mietvertrages war. Auf Hallo-Nachfrage bestätigte das ein Mitglied des Vereins. Eine offizielle Stellungnahme des Vorstands blieb bis Redaktionsschluss aus. 

Beim „Verein zur Pflege der Münchner Fußballkultur“ handelt es sich um eine aus der Fanszene des TSV 1860 gegründete Vereinigung mit ein paar hundert Mitgliedern. Ansprechpartner gibt es keine. Öffentliche Auftritte auch nicht. An der Eingangstür hängt eine Überwachungskamera.

Der Ausgangspunkt für die Fahrten zu den Auswärtsspielen ist der Bunker. Das führt zu einer erhöhten Verkehrsbelastung. Laut Kammerlander hat das Kommunalreferat den Verein ermahnt. Er habe Besserung zugesagt. 

Doch das Parkproblem ist nicht der Hauptkritikpunkt vieler: „Den Autoverkehr finde ich nicht so schlimm. Es geht um die Gesamtbelastung. Ich bin sauer auf die Stadt München, weil sie so einen riesen Verein einfach in das Viertel gesetzt haben“, schimpft Anwohner Stephan Gschwendtner. Benjamin Jergius (SPD) stimmt zu: „Es wird etwas ausgeschrieben und das Gremium bekommt keine Infos.“

Im BA wurde auch bemängelt, dass Müll herumliegt: „Es ist manchmal ein Schandfleck“, so Anja Berger (Grüne). Das Mitglied des Vereins stellte klar, dass es sich dabei um Möbel des ehemaligen Mieters gehandelt habe, die er nach wiederholter Aufforderung nicht abholte.

Sowohl zur Vertragslaufzeit, als auch zu einem Ansprechpartner für den BA konnte die Stadt nichts sagen: aus Datenschutzgründen.

Sophia Oberhuber

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