Ein Routineeinsatz förderte Überraschendes zutage...

Was sich heimlich hinter Münchner Wohnungstüren abspielen kann

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Ursprünglich wurde den Beamten ein Durchsuchungsbeschluss auf Verdacht von Drogenhandel ausgestellt. Doch es konnten nicht nur Amphetamine in der Wohnung sichergestellt werden.

Sendling – Eigentlich wurden die ermittelnden Beamten damit beauftragt eine Wohnung wegen des Verdachts auf Drogenhandel zu durchsuchen – Doch sie fanden nicht nur synthetische Substanzen vor

Ursprünglich war die Durchsuchung eines 36-jährigen Sendlingers als nächster, routinierter und logischer Schritt im Rahmen einer kriminalpolizeilichen Ermittlungen geplant...

Bei ihren Recherchen fanden die verantwortlichen Beamten belastende Hinweise dafür, dass ein 36-jähriger Münchner aus dem Stadtviertel Sendling offenbar umfangreichen Handel mit Amphetaminen betrieb. Den Ermittlungen zufolge bestand dessen Geschäftsmodell darin, die synthetischen Substanzen in einem Briefkuvert verpackt mit der Post an seine Kundschaft zu versenden.

Auf Basis dieser belastenden Spuren, wurde beim Amtsgericht München ein entsprechender Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Sendlingers beantragt. In den frühen Morgenstunden des 03. Januars rückten die Beamten, die mit dem Auftrag betraut waren, schließlich in der Ziel-Wohnung, die sich in der Nähe der Lindwurmstraße befindet, an.

Der 36-jährige Tatverdächtige konnte dort vor Ort festgenommen werden. Außerdem wurden geringe Mengen Betäubungsmittel (Amphetamin und MDMA) gefunden, die den Verdacht der Kriminalbeamten zunächst zu bestätigen schienen.

Doch damit nicht genug: Auch diverse Waffen, unter anderem verschiedene Armbrüste, ein Säbel und ein Speer, mussten im Rahmen der Durchsuchung sichergestellt werden. Überraschender noch: Die Polizisten wurden während ihrer Arbeit von einer sich frei in der Wohnung bewegenden Pythonschlange überrumpelt. Um Schlimmeres zu verhindern und dem Tier als solches gerecht zu werden, übergaben die Beamten diese einer nahegelegenen Reptilienauffangstation.

Der 36-jährige Sendlinger wurde nach Abschluss der Ermittlungen wegen massiver Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Polizei München/reb

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