Diese Sendlinger Biologin kämpft für den Erhalt der marinen Artenvielfalt

Mission Meeresrettung: So erfolgreich war die Bergung der Geisternetze in Irland

Zum ersten Mal fand in dieser Gegend eine Bergungsaktion der tödlichen Fallen statt – mit dabei war die Münchner Diplom-Biologin Verena Platt-Till.
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Zum ersten Mal fand in dieser Gegend eine Bergungsaktion der tödlichen Fallen statt – mit dabei war die Münchner Diplom-Biologin Verena Platt-Till.
Sechs technische Taucher der Ghost Fishing Stiftung, die von GRD-Biologen und Kameraleuten begleitet wurden, nahmen an der Mission teil. Sie bargen 57 verlorenen gegangene Hummerreusen, hunderte Meter im Meer treibende Taue und mehrere Geisternetze vom Meeresgrund des Killary Fjords.
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Sechs technische Taucher der Ghost Fishing Stiftung, die von GRD-Biologen und Kameraleuten begleitet wurden, nahmen an der Mission teil. Sie bargen 57 verlorenen gegangene Hummerreusen, hunderte Meter im Meer treibende Taue und mehrere Geisternetze vom Meeresgrund des Killary Fjords.
Die geborgenen Fanggeräte wurden lokalen Fischern zurückgegeben, damit die Reusen wiederverwendet werden.
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Die geborgenen Fanggeräte wurden lokalen Fischern zurückgegeben, damit die Reusen wiederverwendet werden.
Die Gewässer vor der Westküste Irlands sind bekannt für ihre Artenvielfalt – 24 Wal- und Delphinarten gibt es dort. Auf diesem Foto ist ein Katzenhai zu sehen, der sich zuvor in einem Geisternetz verfangen hatte.
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Die Gewässer vor der Westküste Irlands sind bekannt für ihre Artenvielfalt – 24 Wal- und Delphinarten gibt es dort. Auf diesem Foto ist ein Katzenhai zu sehen, der sich zuvor in einem Geisternetz verfangen hatte.
Den Forschern fiel es überraschend leicht, noch weitere herrenlose Fischfanggeräte zu finden: Der Meeresboden in der untersuchten Region ist geradezu übersäht mit verlorengegangenen Hummerfallen.
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Den Forschern fiel es überraschend leicht, noch weitere herrenlose Fischfanggeräte zu finden: Der Meeresboden in der untersuchten Region ist geradezu übersäht mit verlorengegangenen Hummerfallen.
Kaum zu glauben, dass die Taucher vor der idyllischen Kulisse von Galway 57 Hummerreusen und Geisternetze vom Meeresgrund gefischt haben.
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Kaum zu glauben, dass die Taucher vor der idyllischen Kulisse von Galway 57 Hummerreusen und Geisternetze vom Meeresgrund gefischt haben.
Hummerfallen reißen sich bei starkem Sturm, oder bei Kollision mit vorbeifahrenden Booten von ihren Befestigungsseilen. Sie sinken auf den Grund des Meeres und fischen dort sinnlos weiter.
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Hummerfallen reißen sich bei starkem Sturm, oder bei Kollision mit vorbeifahrenden Booten von ihren Befestigungsseilen. Sie sinken auf den Grund des Meeres und fischen dort sinnlos weiter.
Sie treiben herrenlos in den Meeren umher und sind tödliche Fallen für Meerestiere: Geisternetze und Hummerreusen.
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Sie treiben herrenlos in den Meeren umher und sind tödliche Fallen für Meerestiere: Geisternetze und Hummerreusen.

Sendling – Verena Platt-Till hat sich auf einen Taucheinsatz nach Irland begeben, um dort vor Ort gegen Geisternetze zu kämpfen – Die Mission war erfolgreich – Hallo hat die Informationen

Sie treiben herrenlos in den Meeren umher und sind tödliche Fallen für Meerestiere: Geisternetze.

Durch verlorengegangene oder absichtlich im Meer zurückgelassene Fischernetze sterben jährlich Millionen von Tieren. Die in Großhadern ansässige Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat deshalb zusammen mit der niederländischen Ghost Fishing Stiftung vom 3. bis 6. September an der Westküste Irlands Geisternetze geborgen. Mit dabei war die Münchner Diplom-Biologin Verena Platt-Till (Hallo berichtete).

Die Mission war ein voller Erfolg: Die sechs technischen Taucher der Ghost Fishing Stiftung, die von GRD-Biologen und Kameraleuten begleitet wurden bargen 57 verlorenen gegangene Hummerreusen, hunderte Meter im Meer treibende Taue und mehrere Geisternetze vom Meeresgrund des Killary Fjords.

In dieser Bildergalerie zeigt Hallo einige Eindrücke der Tauchmission vor der irländischen Westküste.

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