Streetart

Künstler verschönern Pfeiler der Brudermühlbrücke

22 Sprayer haben ihre Kunst gebündelt, um die Pfeiler der Brudermühlbrücke aufzupeppen – unter ihnen der Schweizer Sonic und die New Yorker-Streetart-Legende Sento
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22 Sprayer haben ihre Kunst gebündelt, um die Pfeiler der Brudermühlbrücke aufzupeppen – unter ihnen der Schweizer Sonic und die New Yorker-Streetart-Legende Sento
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22 Sprayer haben ihre Kunst gebündelt, um die Pfeiler der Brudermühlbrücke aufzupeppen – unter ihnen der Schweizer Sonic und die New Yorker-Streetart-Legende Sento

Sendling: Die Brücke erstrahlt in neuem Gewand.

Peppige Farben, bunte Tribals und lebensgroße Figuren zieren nun schon zum 22. Mal die Pfeiler der Brudermühlbrücke – und das mit voller Absicht. Die Graffiti-Aktion „Isart“ besprayt die Brücke an der Isar nun schon seit 1996 legal mit bunter Streetart. Seit diesem Wochenende glänzen in der Open-Air-Galerie wieder neue Werke von 22 verschiedenen Künstlern aus fünf Ländern, unter anderem aus Amerika, den Niederlanden und der Schweiz.

Kurator und Künstler Lando schwingt auch in diesem Jahr gerne die Farb­roller. „Für mich als ehemaliger Sendlinger ist es einfach schön, ein Stück München in Kooperation mit dem Kulturreferat mitgestalten zu können.“ Unterstützt wurde Lando von Kurator und Gründungsmitglied Cemnoz, der 1996 die Erstbemalung genehmigen ließ. „Seitdem hat sich viel in der Streetart-Kunst geändert“, sagt Lando, der eigentlich Melander Holzapfel heißt. „Aber es freut mich in jedem Fall, dass die Stadt München auch in diesem Jahr uns Streetart-Künstler aufgeschlossen gegenübersteht“.

Früher als Modeerscheinung und Vandalismus verschrien, ist Graffiti heute unter dem Schirm der Streetart eine anerkannte Kunstform. Legale Fläche ist trotzdem auch in München Mangelware, da sei es laut Lando wichtig, dass möglichst viele einmal die Chance bekommen, an der Brudermühlbrücke ihre Ideen zu verwirklichen. In diesem Jahr sind das Streetart-Legende Sento aus New York, Ces 53 aus Rotterdam, Sonic aus der Schweiz, Spade und Neon aus Berlin und lokale Künstler wie Won, Loomit, Scout, Start, Romeo, Oner, Ciel, Fanta, Sckre, Flin, Paze, Smal, Shame, Leo, Eat und die Organisatoren Lando und Cemnoz.

Alle Arbeiten, die wettergeschützt unter der Brücke entstehen, sind 2017 dem Malen wilder Buchstaben auf S-Bahnzüge, dem sogenannten Style Writing gewidmet.

„Das ist schwieriger als es aussieht“, sagt ein Sprayer. „Auf der Sendlinger Seite steht einer der Pfeiler direkt an der Isar. Normalerweise kannst du zurücktreten, um das Projekt zu überprüfen – hier landest du im Wasser.“

Lando teilt sich die Stelle mit Künstler Loomit, der 2017 bereits das Elser-Graffito am Hauptbahnhof sprühte (Hallo berichtete).

Und auch wenn die Kunst früher oder später von anderen übermalt wird lohnt sich der Aufwand: „Das ist eben ganz unser Ding.“ Julia Langhof

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