Die Wünsche für den Siemens-Sportpark

Konkrete Pläne von der Stadt: Einbindung von BA und Vereinen im zweiten Halbjahr 

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Eine Freifläche für die es viele Ideen von BA und Bürgern gibt: der Herman-von-Siemens-Park.

Obersendling - Seit gut einem Jahr ist er Eigentum der Stadt: der Herman-von-Siemens-Park - Doch die Frage, wie er künftig genutzt werden soll, ist nach wie vor ungeklärt

Knapp ein Jahr ist vergangen, seit die Stadt den Herman-von-Siemens-Park gekauft hat. „Im Viertel sind Grünflächen dringend nötig“, sagt BA-Chef Ludwig Weidinger (CSU). Der Bezirksausschuss hat daher bereits eine Resolution verabschiedet. Die Forderung: „Der Siemens-Sportpark soll als regionaler, öffentlich zugänglicher Sport- und Landschaftspark genutzt werden.“ Außerdem wird die kommerzielle Nutzung sowie eine Erhöhung der vorhandenen Baumasse abgelehnt und die Nutzung für Schul-/Vereins- und Freizeitsport sowie die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet und der Erhalt des Baumbestandes gefordert. 

„Die stadtinterne Bestands- und Bedarfsermittlung für die Nutzung des Siemens-Sportparks ist abgeschlossen“, sagt RBS-Sprecherin Christina Warta. In der zweiten Jahreshälfte 2018 sollen nun laut Warta weitere Beteiligte, wie der Bezirksausschuss, Vereine und Gleichstellungsbeauftrage angehört werden. 

Doch: Auch Bürger und verschiedene Initiativen äußerten bereits vermehrt Wünsche. Der Männer-Schwimm-Verein (MSM), fordert beispielsweise einen Schwimmbadneubau (Hallo berichtete). vha

Seniorenvertretung

„Den Sportpark ohne Einschränkungen öffentlich zugänglich machen“ und dabei auch „Möglichkeiten für Senioren – zum aktiv werden und Ausruhen schaffen“ – das fordert die Seniorenvertretung des 19. Stadtbezirks und hat einen enstprechenden Antrag gestellt. „Bei der Bebauung der Südseite wurde vor allem auf die Belange von Kindern und Jugendlichen Rücksicht genommen“, sagt Seniorenbeirat Christian Arendt, „im Stadtteil gibt es allerdings auch eine Menge Ältere, die sich wohlfühlen wollen, ebenso die Bewohner des Pflegezentrums Sendling direkt gegenüber.“

Initiative Südseite

Wilfried Buchsteiner, Siemens-Ingenieur in Rente, kennt den Siemens-Sportpark bereits von früher. Gemeinsam mit der Nachbarschaftsinitiative Südseite fordert er die Öffnung des Areals für Bürger. „In der Südseite leben etwa 2000 Anwohner – bei der Planung für den Siemens-Sportpark sollten deshalb nicht nur Kinder, sondern alle Altersgruppen berücksichtigt werden“, sagt er. Nutzungsideen gibt es viele: „Wir können uns beispielsweise eine Streuobstwiese, einen Kräutergarten oder eine Kneipp-Anlage vorstellen.“ Wichtig: „Im Park, vor unserer Tür – denn viele wollen oder können nicht mehr bis zur Isar oder weiter fahren.“

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