Startschuss in Obersendling

Jetzt kommt Leben in das „Junge Quartier“

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Hier entsteht ein neues Zentrum für Bildung, Begegnung und Kultur.

Obersendling - Nach knapp zwei Jahren zieht ab sofort Leben in den ehemaligen Gewerbekomplex ein: Ein Zentrum für Stabilsierung und Integration von Menschen aus aller Welt

Es ist ein Pilot­projekt im Stadtviertel: In einem ehemaligen Gewerbekomplex zwischen Machtlfinger Straße und Schertlinstraße entsteht seit Herbst 2016 das „Junge Quartier Obersendling“, in dem künftig junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund gemeinsam leben und lernen sollen. 

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit zieht ab sofort Leben ein. Den Anfang machen zwei Projekte der Initiativgruppe, einem Verein für Interkulturelle Begegnung und Bildung: Das Jugendkulturprojekt Mikado mit Angeboten wie Musikprojekt, Mädchentheatergruppe und Lernoase (Nachhilfe), sowie ein Teil der Straßenfußballliga Buntkicktgut beziehen im Juli das erste Gebäude, das sogenannte Modul 4, direkt am Ausgang der U-Bahn Haltestelle Machtlfingerstraße. Nach und nach sollen auch ein neues Sozialbürgerhaus, das Afrikazentrum und andere Projekte der Initiativgruppe einziehen. Im Jahr 2019 werden weitere Gebäude bezogen.

In dem ehemaligen Gewerbekomplex soll einerseits Büroraum geschaffen, andererseits die Unterbringung junger Menschen möglich werden. Der Hintergrund: Die Stadt möchte mit dem Jungen Quartier Neu-Münchnern aus aller Welt einen Ort der Stabilisierung und nachhaltigen Integration bieten.

Gleichzeitig soll aber auch ein Bildungs-, Begegnungs- und Kulturzentrum entstehen, welches bundesweit zu einem Integrationsprojekt mit Vorbildcharakter werden kann. Offene jugendbezogene und kulturelle Maßnahmen sollen dabei den Stadtteil und die Stadtgesellschaft aktiv miteinbinden.

Weitere Infos zum Jungen Quartier gibt es unter www.jqo.de.

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