Organisator ist sauer: Handwerkerpfusch Schuld am verspäteten Start

Dieser Christkindlmarkt versinkt vorerst im Dunklen

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Der Christkindlmarkt am Harras hatte bis Dienstagnachmittag keinen Strom.

Sendling – Eigentlich sollten Glühweinliebhaber und Weihnachtsfreunde schon längst genussvoll über den Christkindlmarkt am Harras flanieren – doch die Stände hatten keinen Strom

Am Montag sollte der Christkindlmarkt am Harras losgehen. (Hallo berichtete) Doch Glühweinliebhaber und Lebkuchenfeinschmecker wurden enttäuscht: die rund 30 Standl in Sendling hatten keinen Strom.

Trotz dem verpatzten Start in das Weihnachtsgeschäft ließen sich die Standbesitzer die Stimmung nicht vermiesen. Wie Inhaberin der Südtiroler Hüttn, Manuela Atz, berichtete, hätten alle zusammengeholfen - und das, obwohl es bis Dienstag Nachmittag keinen Starkstrom gab. Eine benachbarte Baustelle stellte dann sogar kostenlos Strom zur Verfügung.

Die Schuld wurde beim Veranstalter, Thomas Niederreiter, gesucht. Er betreibt den Markt seit einigen Jahren und stand viel in der Kritik. Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Sendling, Markus Lutz fand klare Worte: „Im Januar überlegen wir, wie wir weiter verfahren. Vielleicht vergeben wir den Veranstalterposten neu.“

Doch die Lichter am Christkindlmarkt blieben nicht etwa aus, weil Niederreiter den Strom zu spät beantragt hatte – wie einige vermuteten: Auf Hallo-Nachfrage stellte er klar, dass der Fehler beim Elektriker lag. „Ich kann verstehen, dass die Standbetreiber sauer waren.“ Auch ein Sprecher der Stadtwerke München bestätigte, dass Strom und Wasser fristgerecht beantragt wurden. Der Elektriker hätte nur noch die Stände anschließen müssen – und das ging offenbar schief. Seit Dienstag Nachmittag ist der Markt nun in Betrieb.

soph/cd

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