Corona-Krise

BA genehmigt 25 000 Euro für Sendlinger Künstler

Berufsmusiker spielen während der Corona-Krise auf einer Straße in Frankfurt. Um die Künstler im Viertel zu unterstützen, hat der Sendlinger BA jetzt beschlossen, einen Teil seines Budgets zu reservieren.
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Berufsmusiker spielen während der Corona-Krise auf einer Straße in Frankfurt. Um die Künstler im Viertel zu unterstützen, hat der Sendlinger BA jetzt beschlossen, einen Teil seines Budgets zu reservieren.

München: Bezirksausschuss Sendling reserviert 25 000 Euro seines Budgets für Künstler im Viertel. Was das Gremium plant

  • Bezirksausschuss Sendling möchte Künstler im Viertel während der Corona-Krise unterstützen
  • BA reserviert Teil seines Stadtteilbudgets
  • Analog zum "Sommer in der Stadt" soll ein "Sommer in Sendling "entstehen

München, Sendling  - Für Künstler haben die Corona-Beschränkungen schwerwiegende Folgen. Viele Musiker können seit Monaten nicht auftreten oder lediglich in Live-Streams mit geringer oder gar keiner Gage spielen (Hallo berichtete).

Honorar für Auftritte Sendlinger Künstler im Viertel übernimmt der BA

Deshalb hat der Sendlinger BA jetzt einstimmig beschlossen, von seinem Stadtteilsbudget bis zu 25 000 Euro für Gagen für Sendlinger Künstler zu reservieren. Der Antrag der Grünen-Fraktion sieht vor, dass sich Sendlinger Künstler im Viertel präsentieren und dafür ein Honorar  von bis zu 250 Euro erhalten sollen.

Soziale Einrichtungen, Vereine, Restaurants und Einzelhändler können sich um die Fördermittel bewerben und damit Sendlinger Künstler engagieren.

München, Sendling: BA zahlt auch einen Teil der Organisationskosten

Zusätzlich zu den Honorarkosten können bis zu 25 Prozent der Organisationskosten geltend gemacht werden. „Das können kleine Konzerte, Lesungen, Kunstprojekte oder Tanzaufführungen sein”, so Christina Hesse, Fraktionssprecherin der Grünen.

Lediglich reine Online-Veranstaltungen seien nicht gewollt. Dadurch soll ein lebendiger „Sommer in Sendling“ entstehen, der sich konzeptionell an das Projekt „Sommer in der Stadt“ anschließt.

Weil die Wiesn wegen der Corona-Pandemieausfallen muss, hatte der Stadtrat beschlossen, Schaustellern, Buden und Künstlern kleinere Flächen zuzuweisen, um dort ihre Produkte anbieten zu können.

Sophia Oberhuber

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