Vorstellung der Entwürfe

Kompromiss erhofft

Nachverdichtung Fürstenried: Pläne werden vorgestellt

München wächst im Schnitt jedes Jahr um 25  000 Menschen – und die müssen irgendwo wohnen. Heißes Pflaster für eine Nachverdichtung der bestehenden Wohnanlagen ist Fürstenried-West – an der Appenzeller Straße, der Bellinzonastraße, der Graubündener Straße, der Zuger Straße und der Forst-Kasten-Allee wird seit langem eine Erweiterung geplant. Jetzt ist man der Realisierung wieder einen Schritt näher. Nach einer Bürgerbeteiligung und vier vorläufigen Siegerentwürfen hat sich das Preisgericht nun festgelegt: Es empfiehlt, die Arbeit von LIN Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten mit Holzwarth Landschaftsarchitektur, beide aus Berlin stammend, der weiteren Entwicklung und dem Bebauungsplanverfahren zugrunde zu legen (Visualisierung).

Die Entwürfe, die nach dem zweiten Bürgerdiskurs überarbeitet worden waren, werden nun von Donnerstag, 12., bis Donnerstag, 19. Januar, im Gemeindesaal der Andreaskirche, Walliserstraße 11, vorgestellt. Die Eröffnung mit Präsentation aller bisherigen Ergebnisse während der Überarbeitungsphase findet am 12. Januar von 18 bis 21 Uhr statt. Ansprechpartner der Bayerischen Versorgungskammer, die Bauherrin ist, und der Stadtverwaltung stehen für Fragen rund um das bisherige Planungsvorhaben zur Verfügung.

Die betroffenen Wohnanlagen umfassen rund 1500 Wohnungen – weitere 600 könnten entstehen. „Es wird während der Bauphase sicher erst einmal unbequem für viele im Viertel, bevor ein neues Fürstenried-West entsteht“, sagt Maike Kolbeck, Pressesprecherin der Versorgungskammer.

Die Anwohner in Fürstenried-West hoffen auf umsichtige Planungen. „Wir sind absolut gespannt, was LIN aus dem bisherigen Entwurf gemacht hat“, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Fürstenried“, Christoph Söllner. Ziel wäre für alle Beteiligten, einen dauerhaften Mittelweg zwischen den Sorgen der Bürger und den Bauplänen der Bayerischen Versorgungskammer zu schaffen – „damit Wohnen in Fürstenried-West lebenswert bleibt“. Julia Langhof

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