Das neue Kiosk-Konzept

Büdchen für alle Fälle Harald Guzahn führt seit elf Jahren den Kiosk an der westlichen Seite der Reichenbachbrücke (auf dem Foto: Mitarbeiter Dominic). Seit wann gibt es den Kiosk? Seit 1904. Öffnungszeiten: Täglich von 6 bis 5 Uhr. Sortiment: 1470 Artikel – vom Eis bis zum Ei, vom Hefeweizen bis zum Hundefutter. Stammkundschaft: Ausflügler ebenso wie Anwohner. Alkoholausschanklizenz: Nein. Tische und Stühle: Keine.

Stadt will Situation der Standl in den Isarauen verbessern

München Seit der Renaturierung strömen noch mehr Münchner an die Isar, vor allem bei den heißen Temperaturen der vergangenen Tage – die Isar-Kioske boomen. „Wir sind wieder in“, erklärt Cornelia Straub, Chefin des Standls nördlich der Wittelsbacherbrücke. Sie und ihre Kollegen wünschen sich vor allem eins: „Uns zu vergrößern, um die immer mehr werdenden Isar-Besucher versorgen zu können.“ Doch dem schiebt die Stadt meist einen Riegel vor – wie bei Christa Fingerle vom Kiosk an der Braunauer Eisenbahnbrücke. Sie hatte statt ihrer Stehtische Sitzgelegenheiten für ihre Gäste beantragt. „Aus natur- und baurechtlichen Gründen können wir einer Aufstellung von Tischen und Stühlen nicht zustimmen“, erklärt Katja Strohhäker vom Planungsreferat. Allerdings entwickle das Referat gerade ein Gesamtkonzept, wie mit Kiosken im Landschaftsschutzgebiet umgegangen werden soll. „Wir wollen einen Stand schaffen, der dem Landschaftsschutz, den Freizeitbesuchern und den Kiosk-Besitzern gerecht wird“, so Strohhäker. Hallo nahm die Planungen zum Anlass, den Status quo in den Isarauen zu untersuchen. Hier stellen wir die aktuelle Situation der Standl vor. Maren Kowitz & Daniela Schmitt

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