Schüler verschicken rechte Nachrichten

Antisemitische Inhalte in Chat – Gleich zwei Fälle unter Münchner Schülern

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Anti-Semitische Hetze im Internet ist auch unter Schülern geläufig.

In München kam es gleich zu zwei Fällen, in denen Schüler Anti-Semitische Inhalte untereinander verschickten. Darunter waren Memes, Sticker und Fotos von Hakenkreuzen.

München – Es ist traurige Wahrheit, aber Anti-Semitismus scheint immer noch ein großes Thema in Deutschland zu sein. Erst vor kurzem wurden zwei Fälle bekannt, in denen Schüler sich in sozialen Netzwerken Nachrichten mit solchen Inhalten schickten.

 Fall 1: Schüler in der Isarvorstadt

Am Samstag, 07.12.2019, gegen 15:00 Uhr, verschickte ein 13-jähriger Münchner in den Sozialen Medien an seine Mitschüler Sticker und Memes mit antisemitischem Inhalt sowie Hakenkreuzen. Einer der Schüler wandte sich daraufhin an seine Schwester, die die Schule informierte. 

Der 13-Jährige wurde im Beisein seiner Eltern über die Anzeigenaufnahme informiert. Die Ermittlungen dauern derzeit an unter unterliegen dem Kriminalfachdezernat 4. 

Fall 2: Schüler in Kleinhadern

Die Rektorin einer öffentlichen Schule in Kleinhadern teilte der Polizei mit, dass zwei ihrer Schüler (14 und 15 Jahre) Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund in den sozialen Netzwerken verschickt haben. Aufgefallen ist dies einer Mutter, die den Kontakt zur Schule aufnahm. 

Sowohl der 14-Jährige als auch der 15-Jährige gaben im Gespräch mit der Rektorin zu, die Bilder versendet und auf dem Handy besessen zu haben. Die Jugendbeamten der örtlichen Polizeiinspektion 41 (Laim) wurden in Kenntnis gesetzt. 

Sachbearbeitende Dienststelle ist auch in diesem Fall das Kriminalfachdezernat 4.

Quelle: Polizeipräsidium München/jh

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