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München fordert Abbau selbst gebastelter Spielgeräte im Garten des Kinderkreis Sendling – Eltern wollen Ersatz 

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Von: Theresa Reich

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Eltern sowie der Kreisjugend­ring fordern in Sachen Spielgeräte schnellere Abstimmung der Referate.
Eltern sowie der Kreisjugend­ring fordern in Sachen Spielgeräte schnellere Abstimmung der Referate. © Theresa Reich

Die selbstgebastelten Spielgeräte für die Kinder im Garten des Sendlinger Kinderkreises sollen weg. Die Eltern fordern nun Ersatz von der Stadt München.

Jeden Tag ab 13.30 Uhr heißt es für alle Kinder des Sendlinger Kinderkreises an der Danklstraße 34: Raus in den kleinen Garten – egal bei welchem Wetter. Weil sich die Elterninitiative mit dem Kinder- und Jugendtreff des Kreisjugendrings die Räume teilt, der diese ab Mittag belegt, sind die Spielgeräte auf der Grünfläche umso wichtiger, finden die Eltern und Wolfgang Petzold vom Kreisjugendring.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

„Aber seit etwa einer Woche fehlen die zwei Holzpferde, das selbstgebaute Tipi und das Schiff“, sagt Saskia Schmidt-Kropp von der Elterninitiative. Das Baureferat hätte die Geräte als unsicher deklariert, weil sie nicht vom TÜV abgenommen worden seien.

Diese Entscheidung befürworten die Eltern. „Die ganze Sache kam erst ins Rollen, weil alles so alt ist und nicht sicher für die Kinder war“, ergänzt Stefanie Brunner von der Initiative. Die Eltern seien schon länger mit der Abteilung Gartenbau in Kontakt und planen die Erneuerung der kleinen Außenanlage.

Doch bei dem jüngsten Termin vor Ort beanstandete die städtische Behörde die Sicherheit und forderte den Abbau – allerdings ohne einen Ersatz anzubieten, wie Petzold betont.

München fordert Abbau der selbst gebastelten Spielgeräte im Garten des Kinderkreis Sendling

Die Vertragslage ist indes kompliziert: Der Kinderkreis ist Untermieter des Kreisjugendrings. „Das Gelände gehört wiederum dem Kommunalreferat. Alle größeren, fest zu installierenden Spielgeräte müssen von diesem in Auftrag gegeben werden“, erklärt Schmidt-Kropp. Für die Wartung wäre das Baureferat zuständig. Jetzt hoffen die Eltern auf eine schnelle Entscheidung der Verwaltung.

Maren Kowitz, Sprecherin des Kommunalreferats, teilt in Absprache mit dem Baureferat mit, der Kinderkreis könne mit dem Kreisjugendring Kontakt zum Referat aufnehmen, um die Beschaffung und Prüfung der Geräte abzuklären. „Voraussetzung ist jedoch, dass der Verein die Finanzierung sicherstellt“, betont Kowitz.

Eine erste finanzielle Lösung sei in Aussicht: Der Bezirksausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die Beschaffung eines Spielhauses gewährt.

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