Trist und unattraktiv

Vision für Herzog-Ernst-Platz – Bezirksausschuss fordert Umgestaltung

Ungenutzte Freifläche: Der Herzog-Ernst-Platz soll umgeplant werden.
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Ungenutzte Freifläche: Der Herzog-Ernst-Platz soll umgeplant werden.

Die Freifläche am Herzog-Ernst-Platz sei trist und unattraktiv. Nun fordert der  Bezirksausschuss eine Umgestaltung des Platzes. 

  • Der Herzog-Ernst-Platz sei ungenützt und unattraktiv.
  • Nun fordert der BA Sendling eine Umgestaltung.
  • Es soll mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden.

Sendling – Gegenüber der Freifläche zwischen Radlkofer- und Pfeuferstraße wird aktuell gebaggert, betoniert, gebaut. Auf der sogenannten Sendliger Wüste errichtet die Städtische Wohnungsgesellschaft GWG knapp 230 geförderte Wohnungen. 

Nach Jahrzehnten der Nichtnutzung soll der Brache wieder Leben eingehaucht werden. Mehr Leben wünschen sich die Sendlinger Viertelpolitiker deshalb auch auf der anderen Straßenseite – am Herzog-Ernst-Platz, der als Erholungsraum für die Nachbarschaft dienen soll. 

Besonders auch für die neuen Viertelbewohner, die in den Neubau der GWG einziehen werden. Die aktuelle Gestaltung erfülle die Voraussetzungen dafür nicht. 

Der Herzog-Ernst-Platz bliebe weitgehend ungenützt.

„Der Platz wird nicht für Aktivitäten genutzt, er hat einfach keine Aufenthaltsqualität“, heißt es im Antrag der SPD-Fraktion. 

Die Stadt hatte den Herzog-Ernst-Platz vor 14 Jahren neu gestaltet. Laut SPD sei aber „...statt eines attraktiven Quartiersplatzes leider ein weitgehend ungenutzter, sich der Nachbarschaft nicht erschließender und unattraktiver Platz entstanden.“ 

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Die Farbe der Stahl-Pergola sei trist und die Sitzmöglichkeiten würden nicht genutzt. „Wichtig wäre, den Platz noch zu vergrößern“, fordert BA-Chef Markus Lutz (SPD). 

Die Spur der Bushaltestelle Herzog-Ernst-Platz stadteinwärts könnte auf die Straße verlegt und so die Haltebucht Teil des neuen Platzes werden. Statt der grauen Pergola stellt sich Lutz Sitzbänke, mehr Grün und auf dem Boden gestaltete Spiele, etwa Schachbretter, vor.

Die Farbe der Stahl-Pergola sei trist und die Sitzmöglichkeiten würden nicht genutzt. „Wichtig wäre, den Platz noch zu vergrößern“, fordert BA-Chef Markus Lutz (SPD). 

Der Sendlinger Bezirksausschuss vertagte den Antrag in seiner jüngsten Sitzung, um weitere Ideen für die Gestaltung zu sammeln. „Grundsätzlich sind aber alle Fraktionen für den Antrag. Wir wollen dort eine Veränderung. 

Der Platz funktioniert nicht so, wie er ist“, sagt Lutz. Auch die Nachbarschaft wird in die Gestaltung „ihres“ neuen Herzog-Ernst-Platzes miteinbezogen. Es soll ein Bürger-Workshop stattfinden. 

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Sophia Oberhuber

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