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Schüler und Polizei veranstalten Geschwindigkeitskontrolle in München ‒ Raser erhalten „Strafe“ von Kindern

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Von: Jonas Hönle

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Ein Polizist hält eine Kelle in den Händen.
Ein Polizist hält eine Kelle in den Händen. © Sven Hoppe/dpa

Zusammen mit der Polizei haben Schüler in der Tempo 30 Zone Autofahrer einer Geschwindigkeitskontrolle unterzogen und entsprechend bestraft.

Münchner Schüler haben zusammen mit der Polizei im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ am Mittwoch eine Geschwindigkeitskontrolle an einer Grundschule durchgeführt.

Insgesamt hielten die Viertklässler 47 Autofahrer in der Tempo 30 Zone an. 34 Fahrer fuhren schneller als erlaubten, fünf davon mussten von der Polizei verwarnt bzw. angezeigt werden. Der Schnellste wurde mit 50 km/h gemessen.

Bei Geschwindigkeitskontrolle in München - Schüler und Polizei stellen Raser zur Rede

Unter dem Motto „Kinder fragen Raser“ stellten die Schüler den Ertappten entsprechende Fragen zu den Gründen für das Fehlverhalten. Zur „Strafe“ erhielten sie dann von den Kindern saure Drops.

Doch es gab auch vorbildliche Autofahrer, die das vorgeschriebene Tempolimit beachtet haben. Bei diesen 13 haben sich die Kinder bedankt und einen Schokoladenriegel überreicht.

Die eingesetzten Beamten begleiteten die Aktion zusätzlich mit verkehrserzieherischen Gesprächen und verteilten die Informationsbroschüre „Kinder im Straßenverkehr!“.

Die Reaktionen auf diese Aktion waren laut Polizei nicht nur bei den betroffenen, aber doch einsichtigen, Autofahrern positiv, sondern auch viele Eltern vor Ort und unbeteiligte Passanten begrüßten diese Aktion.

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