Bespuckt und gebissen

Randale an Münchner S-Bahn-Station ‒ Verwirrter Mann nach Attacke auf Polizisten in Psychiatrie

Handschellen liegen auf einem Tisch.
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Ein verwirrter Mann attackierte Polizisten und wurde in die Psychiatrie eingewiesen. (Symbolbild)

Nach Randalen am Bahnhof Solln biss ein Mann eine Polizistin und versuchte eine Spuckhaube zu schlucken. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Bundespolizei wurde am Samstag von den Kollegen der Polizeipräsidium München darüber informiert, dass eine Person am Bahnhof Solln mehrere Reisende bepöbelt.

Als der Mann die zuerst eintreffenden Landespolizisten bemerkte, versuchte er über die S-Bahn-Gleise auf den gegenüberliegenden Bahnsteig zu fliehen. Dabei sprang er vor eine einfahrende S-Bahn, konnte aber rechtzeitig aus dem Gleisbereich auf den Bahnsteig klettern. Es wurde keine Schnellbremsung eingeleitet.

Der 21-Jährige aus Grafing machte einen verwirrten Eindruck und wehrte sich gegen Griffe der Polizisten, indem er sich sperrte und mehrmals gegen die Beamten spuckte.

Bei Eintreffen der Bundespolizisten, übernahmen sie den Gefesselten. Der Mann war so aggressiv, dass sowohl Arme als auch Beine gefesselt werden mussten. Da er weiterhin ausspuckte, bekam er für den Transport zur Dienststelle eine Spuckhaube aufgesetzt.

Polizisten in München bespuckt und gebissen ‒ Mann nach tätlichen Angriff in Psychiatrie

Bei der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof trugen die Bundespolizisten den Mann zur Dienststelle. Hier versuchte er eine Spuckhaube runterzuschlucken. Bei dem Versuch einer 31-jährigen Beamtin die Haube aus seinem Rachen zu entfernen, biss ihr der Mann so fest in die Finger, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben musste und nicht mehr dienstfähig war.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an um zu prüfen, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht. Ein hinzugezogener Arzt entschied, den Mann aufgrund seines desolaten psychischen Zustandes in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.

Unter polizeilicher Begleitung wurde der Mann mit einem Krankentransport in ein Münchner Klinikum gebracht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriff, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

Bundespolizei München/jh

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