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Keine weitere Haltepunkte fürs Wertstoffmobil in Fürstenried, Solln & Co.

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Trotz der zunehmenden Vermüllung um die Wertstoffinseln in Solln und Fürstenried wird das Wertstoffmobil keine neuen Haltepunkte bekommen.
Trotz der zunehmenden Vermüllung um die Wertstoffinseln in Solln und Fürstenried wird das Wertstoffmobil keine neuen Haltepunkte bekommen. (Symbolbild) © dpa/Matthias Balk

Zunehmend kämpfen Fürstenried und Solln mit Vermüllung an Wertstoffinseln, doch das Wertstoffmobil soll keine weiteren Haltepunkte bekommen...

Fürstenried/Solln Dass an Wertstoffinseln immer wieder Abfälle abgelagert werden, die dort nicht hingehören, ist nicht unbedingt ein neues Phänomen. Das wilde Abstellen von Nichtverpackungsmüll wie Plastikeimer, Töpfe, Pfannen, und Metallrohre sorgt – auch deshalb – nach wie vor bei Anwohnern für großen Ärger. Auch die Mitglieder des 19. Bezirksausschusses erreichen immer wieder neue Beschwerden über Vermüllung des öffentlichen Raums in der Nähe der Wertstoffinseln.

Deren Hoffnung auf eine zumindest teilweise Lösung des Problems lag nun auf weiteren Haltepunkten des Wertstoffmobils im Stadtbezirk. Außerdem sei das Wertstoffmobil „für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, die einen Wertstoffhof nur erschwert aufsuchen können, ein gutes Angebot“, hieß es im Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der schon im Sommer in einer BA-Sitzung angenommen wurde. Als neue Standplätze für das vorhandene Wertstoffmobil wurden die Ecke Winterthurer/Schaffhauser Straße, der Fellererplatz sowie der Schweizer Platz beantragt.

Müllproblem in Fürstenried und Solln: Wertstoffmobil bekommt keine neuen Standplätze

Jetzt ist die Antwort vom Kommunalreferat gekommen: Kristina Frank, Kommunalreferentin (CSU), lehnte die Aufnahme der gewünschten zusätzlichen Standplätzen fürs Wertstoffmobil ab. „Um neue Plätze anbieten zu können, müssten sowohl Personal als auch Fahrzeuge aufgestockt werden, was im Moment leider nicht möglich ist.“

Drüber hinaus hätten die Bewohner des Stadtbezirks mit den beiden Wertstoffhöfen in der Tischler und Thalkirchner Straße zwei Entsorgungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, fügte die Kommunalreferentin zu und unterstrich: „Diese beiden Wertstoffhöfe bieten mit ihren Öffnungszeiten von etwa 60 Stunden in der Woche gegenüber den stundenweisen Annahmezeiten der Wertstoffmobile einen unschlagbaren Vorteil.“

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