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Nach Umzug der Kinderkrippe in Neubau an der Wackersberger Straße: Ärger um Möbel und Küche

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Von: Theresa Reich

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Die Möbel des alten Kinderhauses an der Wackersberger Straße wären laut BA-Mitglied Barbara Lauterbach alle noch zu retten gewesen.
Die Möbel des alten Kinderhauses an der Wackersberger Straße wären laut BA-Mitglied Barbara Lauterbach alle noch zu retten gewesen. © Barbara Lauterbach

Im Neubau des Kinderhauses an der Wackersberger Straße stehen komplett neue Möbel. Das stört eine Grünen-Politikerin, denn alte Möbel seien nicht wiederverwendet worden...

SENDLING Was ist mit den Möbeln aus dem ehemaligen Kinderhaus an der Wackersberger Straße passiert? Das will Barbara Lauterbach (Grüne), Vorsitzende des Unterausschusses (UA) Bildung und Soziales des örtlichen BAs, wissen. In der nächsten Sitzung am Montag, 7. Februar, wird das Bürgergremium ihre Anfrage voraussichtlich an die Stadt weiterleiten.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Für die Bauzeit des neuen Kinderhauses unweit des alten Standortes war die Gruppe etwa drei Jahre in dem provisorischen Holzhaus auf einer Sportanlage untergebracht. Mittlerweile ist die städtische Krippe in den Neubau umgezogen. Die Garderoben, Stühle und Tische haben sie zurückgelassen, wie Lauterbach bei einem Vororttermin im Dezember beobachtet hat. Jetzt ist der Platz leer, der Container abgerissen, das Mobiliar weg.

Nach dem Umzug der städtischen Kinderkrippe in den nahegelegenen Neubau ist der Platz jetzt freigeräumt.
Nach dem Umzug der städtischen Kinderkrippe in den nahegelegenen Neubau ist der Platz jetzt freigeräumt. © Theresa Reich

Ärger um Möbel einer Kinderkrippe: Wurden funktionstüchtige Möbel weggeschmissen?

Anstatt die Möbel und die drei Jahre alte Küche aus dem ehemaligen Kinderhaus wiederzuverwenden, wurde das meiste für den Neubau erneut gekauft und auch die Küche komplett neu ausgestattet, schreibt die Initiatorin. Lauterbach geht davon aus, dass alles noch einen gewissen Wert hatte. Trotzdem sieht sie kaum Chancen, die Möbel zu retten. „Wenn alles nur entsorgt wird, wie es die Bilder vermuten lassen, schmeißt die Stadt damit Steuergelder einfach weg.“

Wie viel die Gegenstände und die Küche gekostet haben, ließ Andreas Haas, Sprecher des Referats für Bildung und Sport (RBS), unbeantwortet. Aber die Behörde habe das Mobiliar vor Entsorgung auf Tauglichkeit geprüft. Alle „weiterverwendbaren Einrichtungsgegenstände“ seien in den Neubau umgezogen oder wurden Kindertageseinrichtungen der Stadt übergeben. Das wären 80 Prozent des gesamten Hausrats gewesen.

Weil in der neuen Einrichtung mehr Kinder betreut werden, hätte die Küche den Anforderungen nicht entsprochen. Für die Zukunft fordert Lauterbach, dass die Stadt in solchen Fällen örtlichen Elternorganisationen die Möbel anbietet. Allerdings sei das ausgeschlossen, wie Haas mitteilt: „Das Spenden von Mobiliar im städtischen Eigentum ist gemäß der bayerischen Gemeindeordnung für eine Kommune nicht möglich“.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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