Öffentlichkeitsfahndung

Forstenrieder Allee: Nach Prügel-Attacke in U-Bahn – Polizei München fahndet nach Tätern

Drei unbekannte Männer griffen zur Tatzeit einen 28-jährigen Mann mit seiner 28-jährigen Begleiterin am U-Bahnhof Forstenrieder Allee körperlich an und flüchteten anschließend.
+
Drei unbekannte Männer griffen zur Tatzeit einen 28-jährigen Mann mit seiner 28-jährigen Begleiterin am U-Bahnhof Forstenrieder Allee körperlich an und flüchteten anschließend.

Am U-Bahnhof Forstenrieder Allee kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei München bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung der Täter...

  • Zu einer gefährlichen Körperverletzung kam es am U-BahnhofForstenrieder Allee.
  • Drei unbekannte Männer gingen auf ein Münchner Pärchen los.
  • Die Polizei München fahndet nun öffentlich nach den Tätern.

Forstenried – Am Sonntag, gegen 02:45 Uhr, fuhr ein 29-jähriger Münchner gemeinsam mit seiner 28-jährigen Freundin mit der U-Bahn U 3 vom Sendlinger-Tor in Richtung Fürstenried West. 

Während der U-Bahnfahrt fiel der 28-jährigen Münchnerin auf, dass eine Gruppe von drei unbekannten männlichen Personen während der U-Bahnfahrt keinen vorgeschriebenen Mund- und Nasenschutz trug. 

Daraufhin sprach die Münchnerin die drei Männer auf ihr Verhalten an. In der Folge entwickelte sich zunächst eine verbale Streitigkeit. Als das Pärchen am U-Bahnhof Forstenrieder Allee aus der U-Bahn ausstieg, wurden sie von den drei Männern verfolgt. 

Zu dritt attackierten die Täter den  29- Jährigen

Im Bereich der Rolltreppe griff einer der drei Täter den 29- Jährigen von hinten an, nahm ihn in den Schwitzkasten und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der zweite Täter entriss ihm das Mobiltelefon und warf dieses zu Boden, so dass es zersplitterte. 

Der dritte Täter wirkte im weiteren Verlauf des körperlichen Übergriffes ebenfalls gewaltsam auf den 29-Jähringe ein, indem er ihm auch Faustschläge versetzte und ihn mit gezielten Fußtritten gegen den Rücken traktierte.

Im Anschluss an die Auseinandersetzung flüchteten die Täter von der Tatörtlichkeit. Durch die körperliche Auseinandersetzung erlitt der 29-Jährige eine Platzwunde am Kinn und mehrere Prellungen im Bereich des Rückens. 

Polizei konnte Videoaufnahmen der Täter sichern

Nachdem seine 28-jährige Freundin die Polizei per Notruf verständigt hatte, wurde der 29- Jährige zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Anhand der vorliegenden Videoaufnahmen am Bahnsteig des U-Bahnhofes Forstenrieder Allee sowie im Zwischengeschoss des Sendlinger Tors konnten durch die Kriminalpolizei mehrere Videoaufnahmen der drei unbekannten männlichen Täter gesichert werden. 

Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde zur Ermittlung und Identifizierung der bislang unbekannten männlichen Täter ein richterlicher Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beantragt. Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 

Die Täter werden wie folgt beschrieben: 

Täter 1: Männlich, ca. 18-20 Jahre alt, 175-180 cm groß, normale bis eher mollige Statur, evtl. arabische Herkunft (gesprochene Sprache NICHT türkisch, evtl. arabisch), braun/schwarze Haare und wellig, max. nackenlang, dunkle Augen, auffällig schlechte Zähne (braune Flecken), kein Bart.

Bekleidung: weißer Kapuzenpulli mit Rückenaufschrift, schwarze Maske/Tuch, schwarze Mütze, rotes Schlüsselband in Hosentasche, schwarze Jeans mit Riss am Oberschenkel, weiße Turnschuhe.

Täter 1

Täter 2: Männlich, ca. 16-20 Jahre alt, schlanke Statur, arabisches/türkisches Aussehen, schwarze Haare, an den Seiten kurz, oben lang und glatt/leicht gewellt, dunkle Augen, schmales Gesicht, evtl. Oberlippenbart.

Bekleidung: schwarze Jacke, schwarze Hose, schwarze Schuhe mit weißen Streifen an der Sohle.

Täter 2

Täter 3: Beschreibung nicht möglich; Bekleidung: grauer Kapuzenpullover, schwarze Umhängetasche 

Täter 3

Zeugenaufruf: 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/fb

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

„Sendling wird immer dichter“
„Sendling wird immer dichter“

Kommentare