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Würdigung für ehemaligen „Viertelbürgermeister“ der Isarvorstadt – seine Verdienste

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Von: Theresa Reich

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Alexander Miklosys Lebenswerk soll jetzt mit einem nach ihm benannten Weg geehrt werden.
Alexander Miklosys Lebenswerk soll jetzt mit einem nach ihm benannten Weg geehrt werden. © Archiv/Klaus Haag

Eine der verdientesten Persönlichkeiten der Isarvorstadt soll posthum geehrt werden: Alexander Miklosy soll einen eigenen Weg am Westermühlbach bekommen.

ISARVORSTADT „Alexander Miklosy war ein Vorbild für viele. Er war überparteilich anerkannt und wurde geschätzt.“ So erinnert sich der Vorsitzende des BA Ludwigs-/Isarvorstadt Benoît Blaser (Grüne) an seinen Vorgänger. Miklosy, der 2018 an den Folgen einer schweren Krankheit im Alter von 69 Jahren verstarb, soll jetzt für seine Verdienste als BA-Chef gewürdigt werden: Ein Weg entlang des Westermühlbachs soll nach ihm benannt werden.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Über das Vorhaben entscheidet am Donnerstag, 5. Mai, der Kommunalausschuss. Künftig könnte der 800 Meter lange Rad- und Fußweg in der Grünanlage zwischen Pestalozzi- und Isartalstraße „Alexander-Miklosy-Weg“ heißen. Den Antrag dafür haben Miklosys Parteikollegen der Rosa Liste eingereicht. Die Fraktion hatte er 1989 mitbegründet.

Ein Weg für Alexander Miklosy: Ehemaliger Ba-Chef hat viel für das Viertel geleistet

Sein besonderes Engagement galt der LGBTIQ*-Szene. Während seiner Amtszeit als BA-Chef von 2002 bis 2018 setzte er sich unter anderem für die Aufstellung des Maibaums durch das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum Sub und die Durchführung des schwulen Hans-Sachs-Straßenfests ein. Er habe dazu beigetragen, dass „die queere Minderheit in München in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“, heißt es im Antrag der Rosa Liste.

Als „Viertelbürgermeister der Isarvorstadt“ habe Miklosy laut Blaser zudem viel für das allgemeine Zusammenleben geleistet: „Über Meinungsunterschiede hinweg hat er immer geduldig zugehört und alle Beteiligten in die Diskussion eingebunden. Das gute Miteinander im BA2 ist sein Verdienst.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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