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BA 2 will geeignete Abstellplätze für Roller im Viertel festlegen

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Kein Chaos mehr mit wild geparkten E-Scootern durch ausgewiesene Parkplätze – so wie hier in der Altstadt, wünscht es sich der BA 2 auch für seinen Stadtbezirk.
Kein Chaos mehr mit wild geparkten E-Scootern durch ausgewiesene Parkplätze – so wie hier in der Altstadt, wünscht es sich der BA 2 auch für seinen Stadtbezirk. © Benoît Blaser

Der BA 2 will in seinem Bezirk künftig keine wild geparkten E-Scooter mehr sehen. Doch bei der Diskussion der Vor- und Nachteile eines festen Stellplatzes gehen die Meinungen auseinander...

ISARVORSTADT Geht es nach der Fraktion der Grünen/Rosa Liste des BA 2, soll es im Bezirk bald eigens ausgewiesene Parkplätze für die Trendgefährte geben. Die Zahl an E-Tretrollern bzw. -Scootern nimmt zu. Innerhalb des Altstadtrings existieren bereits Scooter-Abstellflächen. Das wünschen sich die Grünen auch für die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Die Regelung soll verhindern, dass Nutzer die Gefährte nach Gebrauch an einer unpassenden Stelle auf Gehsteigen parken.

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„Besonders Senioren, geh-und sehbehinderte Mitbürger und Eltern mit Kinderwagen beklagen gegenüber dem BA immer häufiger die Stolperfallen, die durch unbedachtes Parken der E-Scooter auf den schmalen Gehwegen entstehen“, stellt Benoît Blaser, BA-Vorsitzender und Initiator des Antrags, fest.

Martina Weinberger (SPD) warnte davor, die Vorteile der räumlich flexiblen E-Scooter durch strikte Reglementierungen ad absurdum zu führen. „Wir dürfen die E-Roller nicht durch festgelegte Parkplätze an fixe Haltestellen fesseln.“

Parkplätze für E-Scooter: Uneinigkeit über Vor- und Nachteile von festen Abstellplätzen

Bei einem Runden Tisch, an dem Anbieter, Vertreter der Münchner BAs und des Mobilitätsreferates (MOR) die E-Tretroller diskutierten, stellte das MOR die Ergebnisse einer Studie vor. Danach sind die E-Tretroller keineswegs nur „Spaßmobile“, sondern werden häufig für Fahrten zum Arbeitsplatz oder zu Freunden verwendet.

Zwei Drittel aller Fahrten werden auf dem „letzten Kilometer“ unternommen, also von der Haltestelle eines öffentlichen Verkehrsmittels zum Ziel. „Dieser Vorteil geht mit der strengen Reglementierung verloren“, warnt Weinberger. Arne Brach (Grüne) hält die Einrichtung von vorgegeben Parkplätzen dagegen für einen Vorteil, weil man dann bei Bedarf wisse, wo man einen E-Scooter finden könne.

Einig war man sich, dass noch an den Kontrollmöglichkeiten gearbeitet werden muss, damit Nutzer geeignete Abstellplätze wählten. Kontrolliert werden könne etwa dadurch, dass die Gebühren für die Ausleihe weiterlaufen, bis dieser an einem ausgewiesenen Parkplatz abgestellt wurde. Insgesamt fand der Antrag im Gremium eine breite Mehrheit, so dass dieser nun an die Stadtverwaltung weitergegeben wird.

gu

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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