Ärger ums Auto

Verkehr und mehr Platz für Anwohner: Themen der Bürgerversammlung Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Stau auf der Kapuzinerstraße im Glockenbachviertel.
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Stau auf der Kapuzinerstraße im Glockenbachviertel.
  • VonTheresa Reich
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Bei der Bürgerversammlungen in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ging es vor allem um das Thema Verkehr. Welche Anträge von den Bürger gestellt wurden.

  • Bürgerversammlungen in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
  • Ärger um Verkehr
  • Mehr Grün für die Theresienwiese

Gefallen sind Worte wie Stau, Abgase, Autos und klappernde Viehtransporter. Der Verkehr hat den Abend der jüngsten Bürgerversammlung Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt dominiert. Nach einem Jahr Corona-Pause sind im Circus-Krone-Zelt circa 150 Teilnehmer und 46 Redebeiträge mit teils mehreren Anträgen zusammengekommen.

Am Rednerpult haben sich die Bürger beschwert über Durchfahrtsverkehr, zu enge und wenige Radwege, Luftverschmutzung, sowie mangelnde Parkplätze für Anlieger. Gleich mehrere Lösungen, die den Verkehr beruhigen könnten, wurden vorgestellt. Peter Hornung-Sohner forderte Modale Filter – also Schranken gegen Ausweichverkehr – an der Auenstraße. Die Teilnehmer stimmten dem Vorschlag mehrheitlich zu.

Bürgerversammlung in der Isarvorstadt: Vor allem der Verkehr bereitet Sorge

Gleiches gilt für zwei Anträge, die fordern, Wohnquartiere in sogenannte „Super Blocks“ (Hallo berichtete) umzuwandeln. Diese sollen laut Antrag beispielsweise im Dreimühlen- oder Glockenbachviertel entstehen. Dadurch könnten Anwohner Kreuzungen als Aufenthaltsorte nutzen, so Antragstellerin Monika Tichy-Beckers.

Zudem klagten Redner über Lärm und Müll durch Feiernde am Gärtnerplatzviertel. Anwohner des Bahnhofsviertels seien konfrontiert mit Gentrifizierung, beobachteten Drogenmissbrauch und Prostitution.

Bürgerversammlung in der Ludiwigsvorstadt: Mehr Grün für die Theresienwiese

Wenn es nach den Bürgern geht soll die Theresienwiese weiter ergrünen.

„Eine richtige Wiese schaffen und nicht nur eine Alibi-Grünfläche“, forderte Christoph Schröder bei der Bürgerversammlung. Realistisch sei, so der Isarvorstädter, dass „ein kleiner Bereich der Theresienwiese im Süden, ab dem Skate­park und dem Bolzplatz als Blüh- und Liegewiese begrünt wird.“ Damit käme die Stadt dem Volksbegehren Artenvielfalt nach. Die Teilnehmer stimmten mit großer Mehrheit für den Antrag.

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