Beim Abbiegen: Busfahrer übersieht Radfahrerin – und verletzt sie schwer

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Die Sorgen der Radl-Vorstadt

Isarvorstadt: Bürgersprechstunde mit OB Dieter Reiter – Das sind die Top-Themen

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So könnte ein Radweg auf der Fraunhoferstraße aussehen.

Welche Angelegenheiten bewegen die Bürger im Münchner Süden? Bei der Bürgersprechstunde machte sich OB Reiter ein Bild davon. Und eines fiel auf: Besonders der Radverkehr spielt eine große Rolle.

Isarvorstadt – Bei einer Bürgersprechstunde in der Turnhalle der Mathilde-Eller-Schule konnten die Isarvorstädter Oberbürgermeister (OB) Dieter Reiter (SPD) von ihren Wünschen und Nöten berichten. 

Vor allem der Radverkehr scheint den Anwohnern Sorgenfalten zu bereiten – was die Bürger im zweiten Stadtbezirk genau bewegt und wie der OB darauf reagiert, lesen Sie hier.

Sophia Oberhuber

Radschnellweg in der Fraunhoferstraße

Fraunhofer-Wirt Josef Bachmaier (rechts), der Ende Juni 500 Unterschriften gegen den geplanten Radlweg.

Statt den 120 bestehenden Parkplätzen auf der Fraunhoferstraße sollen Radwege eingerichtet werden. Das ärgert vor allem Anwohner und Geschäftsinhaber: „Die Parkplätze sind momentan wie ein Schutzwall. Wenn ein Kind einen Schritt vom Gehweg macht, dann könnte es ein Radl mitnehmen“, befürchtet Fraunhofer-Wirt Josef Bachmaier, der Ende Juni 500 Unterschriften gegen den geplanten Radlweg an Bürgermeister Manuel Pretzl (CSU) übergab. 

Eine weitere Anwohnerin der Fraunhoferstraße gab zu bedenken, dass sie jetzt bereits abends eine Stunde nach einem Parkplatz suche. Ein Konzept für die Autoinhaber im Viertel gebe es laut Reiter bisher noch nicht. Der OB macht aber klar: „Ich habe gerade 160 000 Unterschriften für die Radl entgegengenommen. Wir sollen für die Mehrheit Politik machen.“

Mülleimer gerettet

Robert Maier-Kares bunte Eistüte sorgte in den letzten Wochen für Furore im Viertel.

Ein Mülleimer vor einer Eisdiele in der Pestalozzistraße erhitzte zuletzt die Gemüter (Hallo berichtete): Weil der Behälter allgemeine Werbung für Eis mache, sei er nach Ansicht der Bezirksinspektion kein Abfalleimer. Vor seiner Sprechstunde besuchte der OB Eisdielen-Chef Robert Maier-Kares und entschied: Der Mülleimer darf bleiben.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Ariane Wahrman beklagte die gefährliche Verkehrssituation am Baldeplatz.

Der Schock nach dem tödlichen Unfall eines Elf-Jährigen an der Corneliusbrücke sitzt den Viertelbewohnern noch immer tief in den Knochen: Eine Vertreterin der Grundschule am Gärtnerplatz warf die Frage auf, wie man Kinder im Straßenverkehr besser schützen könne. 

Für OB Reiter ist die langfristige Konsequenz, dass Lkw ohne Abbiegesysteme nicht mehr in die Stadt fahren dürfen. Dazu müsse der Bund aber erst das Gesetz ändern.  Die Fahrzeuge der Stadt werden entsprechend umgerüstet: „Da darf es nicht ums Geld gehen.“ 

Ariane Wahrmann thematisierte eine weitere Gefahrenstelle: „Am Baldeplatz ist eine der gefährlichsten Kreuzungen in München. Mein Sohn wäre direkt vor mir einmal beinahe überfahren worden. Es muss einen sicheren Weg über die Isar geben.“ 

Wahrmann bemängelt, dass der Klenzesteg auf der Dringlichkeitsliste der Stadt weiter nach unten gestuft wurde. Reiter anwortete: „Es ist ein großes Unterfangen und es bedeutet nicht, dass der Klenzesteg nicht kommen wird.“

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten aus den Stadtteilen

Ihr Viertel ist nicht dabei? Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

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