Fiese Giftköder am Hochufer

Hunde fressen vergiftete Semmeln an der Isar – betroffener Besitzer setzt hohe Belohnung für Hinweise aus

Giftköder - Eine Gefahr für Hunde und Katzen
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Giftköder - Eine Gefahr für Hunde und Katzen

Hunde am Isarhochufer fressen mit Pillen vergiftete Semmeln und müssen in die Tierklinik. Ein Besitzer setzt jetzt eine hoche Belohnung für Hinweise auf den Täter aus.

  • Zwei Hunde fressen mit Pillen vergiftete Semmel an der Isar.
  • Ein Besitzer setzt hohe Belohnung für Hinweise auf den Täter aus.
  • Der Mann will das Isarhochufer wieder sicher für Hund und Mensch wissen.

Ein einziger Biss in die Semmel mit den rosa Pillen kann den Tod bedeuten. Für den Hund von Dennis Rohrbach hätte dieses Schicksal am Montag Realität werden können. Am Isarhochufer in der Gemeinde Grünwald liegen offensichtlich Giftköder aus. Um den Täter zu finden, hat Rohrbach jetzt eine Belohnung ausgesetzt – in Höhe von stattlichen 10 000 Euro. „Es ist mir sehr daran gelegen den Täter oder die Täterin zu fassen, damit der Isarhochuferweg wieder für Mensch und Tier sicher wird“, begründet der Grünwalder die hohe Summe. Diese ist für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. 

Dennis Rohrbach mit seinem Hund.

Gefahr für Hund und Mensch - Mit Pillen vergiftete Semmel an der Isar gefunden

Nicht nur um seinen Hund, der „ehrhebliche Vergiftungserscheinungen“ zeigte und nur aufgrund schneller tierärztlicher Intensiv-Behandlung überlebt hat, macht sich der Anwohner Sorgen. „Ich habe eine kleine Tochter, die beim kurzen unbeaufsichtigten Spielen ebenfalls das Gift hätte einnehmen können.“ 

Todesfalle: Eine der mit Rattengift präparierten Semmeln.

Neben dem Hund von Rohrbach ist Hallo München ein weiterer Fall bekannt. Ein zweiter Vierbeiner wurde von den präparierten Brötchen vergiftet. Auch dieser musste nach Aussage des Hundehalters sofort in eine Münchner Tierklinik. Auf Anfrage bei der Polizei bestätigte diese, dass am Mittwoch eine entsprechende Anzeige erstattet wurde. Eine Streife habe das Gebiet noch einmal überprüft, aber keine weiteren Giftköder mehr festgestellt. 

Die Ermittlungen übernehme die Kriminalpolizei. Rohrbach erhofft sich nun, viele Hinweise per E-Mail an isarhochufer@gmx.de zu erhalten. Er möchte den Täter unbedingt dingfest machen. 

Sophia Oberhuber

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