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Sexuelle Belästigung am Hauptbahnhof München: Wiesn-Besucher begrapscht Frau und schlägt Begleiter ins Gesicht

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Von: Jonas Hönle

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Sexuelle Belästigung am Hauptbahnhof München - Wiesn-Besucher begrapscht Frau im Zug nach Mühldorf. (Symbolbild)
Sexuelle Belästigung am Hauptbahnhof München - Wiesn-Besucher begrapscht Frau im Zug nach Mühldorf. (Symbolbild) © Bundespolizei

In einem Zug am Hauptbahnhof München belästigte ein Wiesn-Besucher eine Frau sexuell, schlug ihrem Begleiter ins Gesicht und leistete massiven Widerstand gegen die Polizei.

Weil ein 54-jähriger Wiesn-Besucher eine Frau in einem Zug nach Mühldorf am Hauptbahnhof München sexuell belästigte, rückte die Bundespolizei zum Einsatz aus. Der Tatverdächtige schlug zudem einem Begleiter der 31-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und leistete massiven Widerstand gegen die Beamten.

Wiesn-Besucher belästigt Frau am Hauptbahnhof München und schlägt Begleiter ins Gesicht

Nach ersten Polizei-Ermittlungen soll der 54-Jährige aus dem Landkreis Mühldorf eine 31-Jährige aus demselben Landkreis am Dienstag, gegen 00.30 Uhr, zweifach unerwünscht am Oberschenkel berührt haben. Ein 22-jähriger Begleiter der Frau, ebenfalls aus Mühldorf, forderte den Mann daraufhin auf sich zu entfernen.

Daraufhin kam es zu einem Streit und der 54-Jährige soll den Jüngeren in den Schwitzkasten genommen und ihn mindestens zwei Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Begleiter der zwei Männer gingen dazwischen. Der junge Mann klagte anschließend über Schmerzen, benötigte aber keine ärztliche Behandlung.

Nach sexueller Belästigung im Zug - Wiesn-Besucher leistet massiven Widerstand gegen Polizei

Bei Eintreffen der Bundespolizisten verweigerte der mutmaßliche Schläger die Angabe seiner Personalien, weshalb er sie zur Dienststelle begleiten sollte. Da er sich weigerte, brachten die Beamten ihn zwangsweise zur Wache. Hierbei leistete er vehement Widerstand. Auf dem Bahnsteig brachten ihn die Polizisten zu Boden und fesselten ihn. Dabei trat er nach den Beamten und beleidigte sie.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,09 Promille. Aufgrund seines Verhaltens blieb er zunächst in polizeilichem Gewahrsam. Gegen ihn wird wegen Tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sexueller Belästigung, Beleidigung und Körperverletzung ermittelt.

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