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Grünwalder Bibliothek ist spitze

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Grünwald

Der Kinosaal in der Grünwalder Bibliothek ist immer gut gefüllt, wenn wieder mal ein Kinoabend auf dem Programm steht. Einmal im Monat lockt die Bibliothek mit tollen Filmen. Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit der Bücherei: Jetzt hat sie bei einem Leistungsvergleich vieler Büchereien aus ganz Deutschland den zweiten Platz belegt. Besonders gut abgeschnitten hat sie in den Kategorien „Auftragserfüllung“ und „Kundenorientierung“. „Wir geben uns sehr viel Mühe, es unserem Kunden so angenehm wie möglich zu machen. Deshalb versuchen wir, immer eine große und aktuelle Auswahl an Bücher da zu haben“, sagt Ute Kapuschinski, die stellvertretende Bibliotheksleiterin. Es sind derzeit insgesamt zehn Mitarbeiter in der Einrichtung beschäftigt, von denen einige spezielle Fachgebiete betreuen. Alle stehen den Kunden zur Beratung zur Verfügung, wenn man sich aber lieber alleine informieren will, kann man das an den dafür vorgesehenen Computern tun. „Hier in der Bücherei gibt es zwei Computer mit der Möglichkeit, ins Internet zu gehen, und einen für Online-Spiele“, erklärt Ute Kapuschinski. Pro Jahr werden in der Bücherei rund 215 000 Medien von den im Moment rund 3500 aktive Kunden ausgeliehen. Davon kommt der Großteil aus Grünwald, manche pilgern aber auch aus Straßlach oder Pullach nach Grünald, um die Bücherei zu besuchen. Von den vielen Kunden sind auch einige Kinder und Jugendliche. „Wir freuen uns sehr, dass auch viele Kinder zu uns kommen. Dieses Jahr gibt es speziell für sie den zweiten Sommer-Lese-Club“, erzählt Kapuschinski. „Dabei müssen die Kinder mindestens drei Bücher innerhalb der sechs Wochen lesen und dann einen Fragebogen zu diesen Büchern beantworten. Auf den, der dabei am besten abschneidet, warten tolle Preise wie ein Handy, T-Shirts, Uhren und vieles mehr.“ Eine weitere Besonderheit der Grünwalder Bücherei ist das „BuchMobil“:  Dahinter verbirgt sich ein spzielles Auto, dass Leute mit Büchern ihrer Wahl versorgt, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr in der Lage sind, selbst in die Bibliothek zu kommen. Diese Aufgabe wird meistens von einem Zivildienstleistenden ausgeführt. Die Kunden stehen mit ihm in Kontakt und teilen ihm ihre Buchwünsche mit. „Dieser Service wird aber nur Bewohnern in Grünwald geboten, sonst wären die Distanzen und damit auch die Kosten zu groß“, sagt Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl. Amelie Münzel

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