16 Junge sind schon geschlüpft

Fotos: So süß sind die Flamingo-Küken im Tierpark Hellabrunn

Sie sind noch ganz tapsig auf ihren Beinchen unterwegs, aber schon jetzt wahnsinnig süß: Die Flamingo-Küken im Tierpark.
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Sie sind noch ganz tapsig auf ihren Beinchen unterwegs, aber schon jetzt wahnsinnig süß: Die Flamingo-Küken im Tierpark.
Am Anfang sind sie grau: Es dauert Jahre, ehe sich das Gefieder der Flamingos färbt. Erst im reiferen Alter werden sie rosa oder auch pink. Und der Grund dafür ist ihre Nahrung. Auf dem Speiseplan von Flamingos stehen nämlich bestimmte Algen und Kleinkrebse. Die einen wie die anderen enthalten ganz bestimmte Farbpigmente: Karotinoide.
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Am Anfang sind sie grau: Es dauert Jahre, ehe sich das Gefieder der Flamingos färbt. Erst im reiferen Alter werden sie rosa oder auch pink. Und der Grund dafür ist ihre Nahrung. Auf dem Speiseplan von Flamingos stehen nämlich bestimmte Algen und Kleinkrebse. Die einen wie die anderen enthalten ganz bestimmte Farbpigmente: Karotinoide.
Übrigens: Flamingos können in freier Wildbahn 20 bis 30 Jahre alt werden, im Zoo bei guter Pflege sogar über 80. In diesem Sinne: Happy Birthday liebe Küken!
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Übrigens: Flamingos können in freier Wildbahn 20 bis 30 Jahre alt werden, im Zoo bei guter Pflege sogar über 80. In diesem Sinne: Happy Birthday liebe Küken!

Thalkirchen - Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn: 16 Flamingo-Küken sind aus den Eiern geschlüpft.

Der Sommer steht sprichwörtlich vor der Tür – denn nicht nur die Natur zeigt sich derzeit mit den vielen kräftigen Grüntönen von ihrer schönsten Seite, auch in der Tierwelt hat sich alles auf Nachwuchs eingestellt. Ganz vorne mit dabei sind die Flamingos im Tierpark, denn dort wird momentan fleißig gebrütet und geschlüpft. Sie sind klein, grau, flauschig und noch etwas wackelig auf den Beinen: Bereits 16 Flamingo-Küken sind in den vergangenen zwei Wochen in Hellabrunn aus ihren Eiern geschlüpft. 

Weitere können noch folgen, denn die langbeinigen und grazilen Flamingos bebrüten derzeit auf selbst gebauten Schlammkegeln noch weitere Eier. Die dichte Nachbarschaft und das laute Geschnatter, was sich für Menschen oft nach Gezeter und Geschrei anhört, ist für Flamingos wichtig, damit Brutstimmung aufkommt: Die Enge schützt den Nachwuchs nicht zuletzt vor Feinden. Im Tierpark Hellabrunn leben aktuell mehr als 100 Rote und Rosa Flamingos. Dies sind die beiden größten Flamingoarten – umso zarter und kleiner wirkt daneben ein frisch geschlüpftes Küken mit einer Scheitelhöhe von etwa 15 cm. 

Beide Elternteile umsorgen das Küken

Ein Flamingo-Küken schlüpft rund 30 Tagen und wird von beiden Eltern umsorgt. Sowohl die Mutter als auch der Vater produzieren im oberen Verdauungstrakt eine sogenannte Kropfmilch, die das Küken mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Bereits nach einer Woche laufen die Kleinen sicher auf ihren – im Vergleich zu den ausgewachsenen Flamingos – relativ kurzen, aber kräftigen Beinen. Ab einem Alter von etwa zwei Wochen sieht man die Küken bereits mit Altersgenossen zusammenstehen – wie in einem Kindergarten. Sie warten dann als Gruppe darauf, dass die Eltern kommen, um sie zu füttern. Bereits nach einem halben Jahr sind Flamingos ausgewachsen. Allerdings beginnt sich ihr Gefieder erst mit der Geschlechtsreife im Alter von zwei bis drei Jahren rosa oder rot zu färben. Flamingos lagern Carotinoide bestimmter Algen und kleiner Krebse als Farbstoff in ihren Federn ein. 

Am besten lässt sich das Treiben auf der Flamingo-Insel derzeit von der Terrasse des zu Saisonbeginn neu gestalteten Café Flamingo beobachten – und mit etwas Glück kann man sogar dabei zusehen, wie ein Küken aus seinem Ei schlüpft.

cla/jl

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