Erster Herbst-Sturm

Friedhöfe in München wegen Sturmtief "Kirsten" geschlossen - Doch der Wind sorgt für Öko-Rekord

Friedhöfe in München wegen Sturmtief "Kirsten" geschlossen.
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Friedhöfe in München wegen Sturmtief "Kirsten" geschlossen.

Wegen Sturmtief "Kirsten" sind die Friedhöfen in München geschlossen. Der DWD spricht von „ersten herbstlichen Sturmlage des Jahres“ - die hat aber auch Gutes.

  • Sturmtief "Kirsten" fegt über Deutschland und München.
  • Die Friedhöfe in München sind wegen "Kirsten" geschlossen.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von „ersten herbstlichen Sturmlage des Jahres“.

Das Sturmtief "Kirsten" zieht über Deutschland und ist auch in München zu spüren. Aufgrund des Sturms werden der Ostfriedhof sowie die Friedhöfe Haidhausen, Riem und Daglfing heute ab sofort für Besucherinnen und Besucher gesperrt, teilte ein Pressesprecher der Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) mit. Bestattungen sollen jedoch wie geplant stattfinden.

Friedfhöfe in München wegen Sturmtief "Kirsten" geschlossen

Grund für den starken Wind ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das Sturmtief "Kirsten", das sich im Laufe des Mittwochs von der Nord- zur Ostsee verlagert und für mildes aber stürmisches Wetter im Freistaat sorgt. Vielerorts seien Böen mit Geschwindigkeiten von 60 bis 75 Kilometern pro Stunde zu erwarten, teilten die Meteorologen mit. 

Da die Bäume derzeit noch voller Laub sind, bieten sie dem Wind eine große Angriffsfläche, hatte der DWD schon vor der „ersten herbstlichen Sturmlage des Jahres“ erklärt.

Am Donnerstag soll sich das Wetter in Deutschland nach den ersten herbstlichen Stürmen wieder beruhigen. Tief „Kirsten“ zieht Richtung Baltikum, wo es sich weiter abschwächt, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Bereits am Freitag bringt Tief „Lynn“ laut DWD erneut wechselhaftes Wetter nach Deutschland, allerdings mit deutlich weniger Wind.

Sturmtief „Kirsten“ sorgt für Ökostrom-Rekord 

SturmtiefKirsten“ hat für einen Ökostrom-Rekord in Deutschland gesorgt. Die für einen Sommer ungewöhnlich starken Böen haben die Windräder auf See und an Land kräftig angetrieben, wie der Energieversorger Eon am Mittwoch berichtete. Zugleich habe ein wolkenloser Himmel im Süden Deutschlands für viel Strom aus Solaranlagen gesorgt. Am Mittag erzeugten Windräder und Photovoltaikanlagen demnach in der Spitze mehr als 61 Gigawatt Strom - so viel wie noch nie. Den bisherigen Spitzenwert hatte es im April mit 59 Gigawatt gegeben. Zum Vergleich: Ein Kernkraftwerk hat eine Leistung von gut einem Gigawatt.

dpa/RGU/jh

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