Erste Infos, erste Bedenken

Wohnbauprojekt an der Truderinger Straße in Berg am Laim

+
Das Planungsgebiet für das Wohnquartier an der Truderinger Straße 58.

Rund 750 Wohnungen sollen an der Truderinger Straße, westlich der Roßsteinstraße und östlich des Schwanhildenwegs, entstehen. Obwohl die Planungen nach ganz am Anfang stehen, wurden jetzt bereits die Anwohner informiert. Und die reagierten verhalten auf das Vorhaben.

Der Planungsausschuss des Münchner Stadtrats hat Ende letzten Jahres den Eckdaten- und Aufstellungsbeschluss für das neue Quartier gefasst. Es soll auf einem fast 8,4 Hektar großen Grundstück in Berg am Laim entstehen. Zur Erarbeitung des planerischen Konzeptes ist ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb ist vorgesehen. Außerdem soll der teilweise auf dem Gebiet verlaufende Hachinger Bach freigelegt und für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

Wie die Bebauung einmal konkret aussehen wird, steht derzeit allerdings noch in den Sternen. Noch nicht einmal die künftige Bauhöhe konnte das Planungsreferat den rund 150 Bürgern, die zu ersten Informationsveranstaltung gekommen waren, sagen. Dies wird erst ein städtebaulicher Wettbewerb ergeben. Und der solle Ende Februar beginnen.

Klar ist hingegen, dass die Erschließung des neuen Areals nur von der Truderinger Straße her erfolgen wird. Und das bereitet den Anwohnern Kopfzerbrechen. Denn sie sehen in den rund 2300 zusätzlichen Fahrten, die nach den städtischen Berechnungen dadurch entstehen, eine erhebliche zusätzliche Verkehrsbelasten und befürchten mehr Staus.

Gelegenheit, ihre Bedenken und Anregungen vorzubringen, werden die Berg am Laimer aber noch ausreichend haben. Denn der Wettbewerbsprozess soll von einer intensiven Bürgerbeteiligung begleitet werden, etwa über Workshops und weitere Informationsveranstaltungen. Baubeginn ist übrigens frühestens 2020.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Gewinnspiel: DIE LANGE SAUNA-NACHT DER ENTSPANNUNG
Gewinnspiel: DIE LANGE SAUNA-NACHT DER ENTSPANNUNG
Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach zeigt sich spendabel
Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach zeigt sich spendabel

Kommentare