6. Wirtshaussingen in Berg am Laim

De kropfat Pinzgarin

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Der Maibaumverein Berg am Laim und Bezirksrat Anton Spitlbauer freuen sich auf viele Besucher beim 6. Berg am Laimer Wirtshaussingen. Am 16. Januar kommt Bezirksvolksmusikpfleger Ernst Schusser aus dem Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern mit Eva Bruckner und weiteren Unterstützern dazu in die Sportgaststätte an der Fehwiesenstraße 117.

Eine Dame aus dem österreichischen Pinzgau, die über einen medizinisch vergrößerten Hals verfügt, den sie ihrem Partner als Polster anbieten kann, steht im Mittelpunkt eines Liedes, das am Mittwoch, 16. Januar, beim Wirtshaussingen in der Sportgaststätte an der Fehwiesenstraße 117 angestimmt wird. 

Bereits zum 6. Mal steigt diese Gaudi heuer in Berg am Laim, bei der der Maibaumverein als Veranstalter fungiert.

Bezirksvolksmusikpfleger Ernst Schusser kommt hierzu auf Einladung von Bezirksrat Anton Spitlbauer aus dem Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern in Bruckmühl und stimmt zusammen mit Eva Bruckner und einigen sangesfreudigen Freunden, die sich über den Saal verteilen, die Wirtshauslieder an. Er bringt für alle Texthefte mit, damit auch alle von der gleichen Geschichte singen und unterstützt kräftig mit der „Quetsch’n“. Ansonsten gilt das Motto „singen kann ein jeder, bloß zuhören kann man nicht jedem“. Wenn die Gaststätte und das anschließende Nebenzimmer wie in den letzten Jahren zum bersten voll ist, hört man den Einzelnen sowieso nicht mehr heraus.

Klassiker

Neben der „Pinzgarin“ stehen Klassiker wie „i aber net“ oder der „Fridolin“ auf dem Programm und der „arme Säufer“, besser bekannt unter seiner Eingangszeile „weint mit mir ihr Wirte und ihr Bräuer, denn das Bier ist schlecht und auch sehr teuer“. Passend zur kommenden Jahreszeit des Frühlings erklingt auch der „Floh“, denn „kommt der holde Frühling an, fangen alle Weiberleut das Flohfangen an“. Wenn alles gut geht, ruft Schuster vielleicht sogar den „Saubärngrunzer“ auf, bei dem sich alle um ein möglichst authentisches Grunzen eines Ebers bemühen.

Spezialität

Eine Spezialität, die es nur beim Wirtshaussingen in Berg  am Laim gibt, bietet der Uhrmachermeister Karl Müller an, der sich nach alten Vorlagen und Instrumenten selbst eine Drehleier gebaut hat, zu der er schaurige, besinnliche und lustige Balladen zum Besten gibt. „Die Maus im Himmel“, eine Endlosballade mit vielen, vielen Strophen ist hier der absolute Publikumsliebling.

Ab 18 Uhr können die Plätze und das Abendessen eingenommen werden. Zum Aufwärmen spielt dann schon das Ziehharmonika-Duo „ die Oabiwergler“. Gegen 19.30 Uhr kommt dann Ernst Schusser mit seiner Frau- und Mannschaft. Wer dann erst ins Wirtshaus eilt, erhält bestenfalls noch einen Stehplatz oder kann durch’s Fenster hereinschauen. Der Eintritt zum Berg am Laimer Wirtshaussingen ist frei.

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