Wintersport in der Stadt

Der Eislauftag ist für die jungen Schlittschuhläufer der Höhepunkt des Jahres. Foto: GG

„Wir steigern uns von Jahr zu Jahr“, sagt Wolfgang Sommerfeld vom Referat für Bildung und Sport, der den Eislauftag der Münchner Schulen im vierten Jahr organisiert. 450 Kinder von 23 Münchner Schulen kamen dazu ins Eis-und Funsportzentrum Ost, um die Kufen zu schwingen.

Der große Andrang sei vor allem dem Eislaufprojekt an den Grundschulen im Münchner Osten zu verdanken. „Jeden Vormittag sind hier etwa 100 Kinder auf dem Eis“, erzählt Bundestrainer Helmut Kraus, der Koordinator des Projekts. Montags sei die Grundschule Berg am Laim dran, mittwochs die GS an der Strehleranger, donnerstags die GS an der Rennertstraße und freitags die am Pfanzeltplatz. „Wintersport mitten in der Stadt“, nennt Kraus das Projekt. Der Unterricht ist für die Kinder kostenlos. Die Leihschuhe werden von der Landeshauptstadt München finanziert. Und zahlreiche Sponsoren haben sich ebenfalls gefunden. „Möglichst viele Kinder sollen Eislauf lernen“, erklärt der Bundestrainer, dann mache es ihnen auch Spaß. Bundesstützpunkt Das Training sei gut strukturiert. Die talentiertesten Eisschnelläufer können sich einem Eislaufverein anschließen, denn der Bundestrainer hat viel vor: „Wir wollen hier einen Bundesstützpunkt aufbauen.“ Der Eislauftag ist für die jungen Schlittschuhläufer der Höhepunkt des Jahres. Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren starteten über die Strecken von 100 bis 300 Metern. Die Siegerehrungen übernahm unter anderem die Olympiasiegerin von 1976, Monika Holzner-Gawenius. Für sie war es ein Heimspiel, denn die Eisschnelläuferin wurde hier entdeckt.

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