BA will intensivere Reinigung rund um Kultfabrik und Optimolwerke

Wenn der „Frontmeter“ teurer wird

„Die Kultfabrik reinigt ihr Gelände und darum herum, aber viel zu wenig!“ Berg am Laims BA-Vorsitzender Robert Kulzer (SPD) ist besonders der hygienische Zustand der Friedenstraße und der Grafinger Straße im Umfeld der Amüsiermeilen von Kultfabrik und Optimolgelände ein steter Dorn im Auge. 

Die Verschmutzung in diesen Bereichen habe erheblich zugenommen – auch würden die Trassen dort immer mehr mit Flyern und sonstigen Werbeträgern übersät. Damit soll nun Schluss sein. Das städtische Baureferat hat dem Stadtteilgremium jetzt signalisiert, bei einem entsprechenden Abstimmungsergebnis die Reinigungsintensität vor Ort zu erhöhen. 

Volltreffer in Sachen Reinigung

Der BA tat, wie ihm geheißen und stimmte in der jüngsten Sitzung für die erhöhte Leistung der „Schrubber“ in diesem Bereich. „Die Stadt hat endlich den richtigen Bereich erkannt – ein Volltreffer in Sachen Straßenreinigung“, meinte auch CSU-Fraktionssprecher Sascha Multerer mit durchaus einem leicht ironischen Anflug. Bürokratischer Fakt im Beamtenjargon: Friedenstraße und Grafinger Straße sollen gemäß Satzung künftig von Reinigungsklasse 2 in Reinigungsklasse 1 hochgestuft werden. Anstelle der bisher fünfmal pro Woche von Montag bis Freitag durchgeführten Reinigung sollen künftig auch an den Wochenende morgendlich zweistündigen Reinigungsmaßnahmen durchgeführt werden. 

Falls es die notwendige Zustimmung des Stadtrates zum vermehrten Kehrschaufeleinsatz gebe, betonte das Baureferat. Zudem wies die Stadtbehörde auf eine Kostensteigerung in diesem Falle hin: „Mit einer Anhebung der Reinigungsleistung erhöhen sich auch die Straßenreinigungsgebühren gemäß Straßenreinigungssatzung. Alles klar? Ach ja – dies würde dies einen Anstieg der Gebühren von 39,10 Euro auf künftig 55,43 Euro verursachen: pro Jahr und „Frontmeter“, versteht sich. Ob letztgenannter Begriff in irgendeiner Weise mit dem Verhältnis zwischen Kultfabrik und örtlichem BA zu tun hat, ist nicht überliefert. 

Harald Hettich

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