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AWO Waldperlach und Pasing unterwegs

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Eine erlebnisreiche Trambahnfahrt unternahmen die Mitglieder der AWO-Ortsvereine Waldperlach und Pasing mit der Tram. © privat

53 Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt (AWO) der Ortsvereine Waldperlach und Pasing trafen am Ostbahnhof, um eine lustige Stadtrundfahrt mit der Münchner Straßenbahn zu unternehmen.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit rollte der als Sonderfahrt gekennzeichnete und außen mit grünen Girlanden und Luftballons und innen mit bayerischen Fähnchen und ebenfalls Luftballons dekorierte Trambahnzug an der Haltestelle Ostbahnhof ein. An Bord befand sich bereits die Hauptorganisatorin Ilse Franke, Vorsitzende des AWO Ortsvereins Waldperlach mit ihren Helferinnen, die während der Fahrt an die hungrigen Fahrgäste Brezen, Getränke und Bonbons verteilten. Mitorganisatoren waren Bertl Holzmüller vom Ortsverein München-Süd und Christiane Weber vom Ortsverein Pasing. Mitfahrer waren die AWO-Ortsvereinsvorsitzenden von München-Süd, Fritz Berger, und Pasing, Hermann Weber.

Unter Musikbegleitung durch den Zieharmonikaspieler Fredl fuhr der Zug „ratternd durch die Stadt“, anfangs auch mit zwei blinden Passagierinnen, über den „Max-Weber-Platz“, vorbei am Maximilianeum hinunter in die Maximilianstraße zum Max-II-Denkmal, anschließend durchs Lehel, weiter entlang des Englischen Gartens zur Max-Joseph-Brücke hinauf zum Bogenhauser Kirchplatz und zum Effnerplatz, über die Ismaninger Straße vorbei am Bundesfinanzhof, am Friedensengel mit der Villa Stuck, den Gasteig hinunter zum Deutschen Museum, zum Isartor und am Viktualienmarkt und der Schrannenhalle vorbei zum Isartor, weiter zum Stachus (Karlsplatz), Karolinenplatz zum Kurfürsten- und Scheidplatz.

Am Scheidplatz wurde auf einem Ausweichgleis die erste Pause eingelegt. Hier wurden die Fahrgäste von der herzlichen Bordbesatzung mit Leberkäs und Bier bedient.

Frisch gestärkt setzten sie ihre Fahrt fort weiter zuerst zurück über die Kurfürsten-, Schelling- und Ottostraße zum Hauptbahnhof. Von hier aus fuhr die Tram weiter nach Westen vorbei an der Hackerbrücke durch die Arnulfstraße zum Romanplatz über den Nymphenburger Kanal an der Südlichen und Nördlichen Auffahrtsallee mit Blick auf das Nymphenburger Schloss vorbei am Botanischen Garten bis zur Endstation an der Amalienburgstraße. Hier wurde die zweite Pause am Ausweichgleis an der Umkehrschleife in Nymphenburg an der Grenze nach Obermenzing eingelegt.

Der Rückweg führte wieder über die Arnulfstraße und den Hauptbahnhof zum Lenbachplatz vorbei am Hotel „Bayerischer Hof“ durch die Perusa- und Maximilianstraße zum Landtag und zurück zur Endstation Ostbahnhof.

Nach dreistündiger, abwechslungsreicher Fahrt von 42 Kilometern durch die schönsten Münchner Stadtviertel lief unsere Bahn, nicht „die Linie 8“, sondern die Sonderfahrt-Tram wieder am Ostbahnhof ein. Vom schönen Wetter, den vielen Eindrücken, dem guten Bier und anderen Getränken etwas ermüdet verabschiedeten sich alle Fahrgäste von der Organisatorin Ilse Franke und ihrem Team und steuerten zufrieden mit dem Erlebten ihre S-, U- oder Trambahn nach Hause an.

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