Wasser marsch für alle

Trinkbrunnen am Michaelianger in Berg am Laim

Trinkbrunnen Wasser im öffentlichen Raum
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Einen Trinkbrunnen wiünscht sich der Bezirksausschuss Berg am Laim am Michaelianger.

Trinkbrunnen liefern kostenloses, frisches Wasser an öffentlichen Plätzen. Das soll auch am Michaelianger in Berg am Laim geboten werden.

Welche Vorteile ein Trinkwasserbrunnen mit sich bringt, erklären die Grünen in ihrem Antrag im Berg am Laimer Bezirksausschuss: Neben der einfachen Zugänglichkeit von sauberem Wasser für jedermann braucht es auch keine (Plastik-)Flaschen, die dann möglicherweise in der Natur entsorgt werden. „Ein modernes Städtebaukonzept sollte dieses Grundbedürfnis der Bürger berücksichtigen und eine entsprechende Versorgung zur Verfügung stellen“, findet der Bezirksausschuss. Die Investition in Trinkwasserspender sei daher gewinnbringend, nachhaltig und zukunftsorientiert. Das Anbieten von kostenlosem Trinkwasser unterstütze einen gesunden Lebensstil.

Der Bezirksausschuss Berg am Laim bittet die Stadtverwaltung deshalb, einen Trinkbrunnen am Michaelianger, westlich der St.-Michael-Straße am Parkzugang auf Höhe der Vinenz-von-Paul-Straße, zu realisieren.

Den Standort Michaelianger bewerten die Antragsteller daher als geeignet, weil dort mit dem Kinderspielplatz und vielen Joggern und Spaziergängern eine starke Frequentierung herrsche. Außerdem werden durch den Bau einer Toilettenanlage am Standort ohnehin Leitungen gelegt. Die Leitungen für den Trinkwasserbrunnen könnten so ohne großen Mehraufwand ebenfalls gelegt werden.

Allerdings eilt die Maßnahme nicht: „Die tatsächliche Inbetriebnahme soll erst dann erfolgen, wenn die Coronavirus-Pandemie unter Kontrolle gebracht ist und ein gesundheitlich unbedenklicher Betrieb möglich ist.“ Das Baureferat hat bereits die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen ermittelt, wie aus einem Schreiben an den BA hervorgeht. Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass diese für den Haushalt im nächsten Jahr angemeldet werden können. Die Stadtkämmerei ginge davon aus, „dass die Folgen der Corona-Krise zu erheblichen Einnahmeausfällen führen werden.“ Die Mittel für den Trinkwasserbrunnen müssten daher zunächst zurückgestellt werden. Das Vorhaben werde jedoch vorgemerkt, so das Baureferat.

pg

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