Statt im Auto mal im Chor singen

„Falls doch ein Meister vom Himmel fällt – wir fangen ihn auf“, signalisieren diese Chorsänger unmissverständlich. Sie freuen sich besonders auf Alt- und Bass-Stimmen. Foto: privat

Der seit vier Jahren bestehende Gospelchor der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche Ramersdorf hat in den letzten Monaten an seinem Repertoire gefeilt und einige Stücke mit verschiedenen Rhythmusinstrumenten noch fetziger gemacht.

Rund 20 Sängerinnen und Sänger zwischen Studien- und Rentenalter erheben jeden Sonntagabend ihre Stimmen und freuen sich am Groove der schwarzen US-Amerikaner. Doch hat sich ein Missverhältnis eingeschlichen: Zwei Drittel des Chores singt mittlerweile im Sopran oder im Bass. Mittlere Stimmlagen fehlen So sehr sich die Altistinnen und Tenöre auch anstrengen, dem Chor fehlen fast bei jedem Stück die mittleren Stimmlagen. Frauen und Männer zwischen 25 und 75, die bislang nur im Auto oder bei der Hausarbeit den Mund zum Singen aufmachen, mögen sich jetzt ein Herz fassen und an die Hohenaschauer Straße 3 (Gemeindesaal der Gustav-Adolf-Kirche) zur Chorprobe kommen. Proben Die Chorprobe findet – außer in den Schulferien – jeweils sonntags von 20 bis 21.30 Uhr statt. Einmal im Jahr veranstalten die Sänger ein Chorwochenende außerhalb Münchens und oftmals im Jahr feiern sie zusammen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, eine Mitgliedschaft in der Kirche ist nicht Bedingung, die Teilnahme ist kostenlos, es braucht nicht unbedingt Kenntnisse im Notenlesen. Chorleiter Martin Westermeier führt die Anfänger an das Singen heran, gibt hin und wieder Extra-Chorproben nur für die Männer.

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