„Spätlese“: Klangfarben in höchsten Tönen

Alpenländische Saitenmusik bester Prägung und hoher Qualität bietet die Musikgruppe „Spätlese“ des Alten- und Servicezentrums Berg am Laim.

Seit einem Vierteljahrhundert begeistert die Seniorengruppe ihre Zuhörer in wechselnder Besetzung, aber dem immer gleich hohen Anspruch an die eigene Musikalität. Für die 25 Jahre steten Wirkens für die Kunst wurde die Gruppe jetzt im Münchner Rathaus von Bürgermeisterin Christine Strobl mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Der 87-jährige Geiger Hans Masong als gegenwärtig ältestes Mitglied der „Spätlese“ nahm die stolze Ehrung stellvertretend für seine Mitmusiker entgegen. Die „Spätlese“ Der Himmel der „Spätlese“ freilich hängt nicht voller Geigen allein. Zither, Hackbrett, Gitarren und Kontrabass ergänzen die Königin der Instrumente innerhalb der aktuell sieben Mitwirkende umfassenden Combo ganz speziellen Zuschnittes. Traditionelle Volksmusik und deren Erhalt haben sich die „Spätlese“-Akteure auf die Fahnen geschrieben. Regelmäßig einmal pro Woche jeweils an den Mittwochvormittagen ab 10 Uhr wird im ASZ an der Berg-am-Laim-Straße 141 intensiv geprobt. Denn angesichts vieler Auftritte will die Qualität hochgehalten sein. Vor allem zu den verschiedensten Feieranlässen im Zentrum, Geburtstagen, Weihnachts- oder Sommerfesten treten die Seniorenmusiker mit ihrem reichen Repertoire im Servicezentrum auf. Dabei scheint die Kulturszenerie im ASZ ohnehin sehr reich an Talenten zu sein. Denn bei vielen Auftritten ergänzen sich „Spätlese“ und die eigene „Danzlmusik“-Gruppe prächtig. Daneben sorgen auch noch die „Singdrosseln“ seit vielen Jahren an der Berg-am-Laim-Straße für beste Unterhaltung. Das Zentrum ist offensichtlich ein fruchtbarer Nährboden für künstlerischen Nachwuchs reiferer Jahrgänge. Wichtiges Angebot „Unser Angebot ist sehr wichtig“, zeigt sich denn auch „Spätlese“-Leiterin Ingrid Altenweger vom Engagement der Gruppe überzeugt. Die frühere Musikerin der bekannten Gruppe „Die Herbstzeitlosen“ ist seit sechs Jahren dabei und hat ihr Engagement in der Berg am Laimer Gruppe nie bereut. „Ich bin ja schon der Nachwuchs der ersten Spätlese-Generationen“, erzählt sie lachend. Apropos Nachwuchs: Hier drückt die „Spätlese“ wie viele andere Vereine und Gruppierungen der Sorgenschuh. „Wir waren schon mal deutlich mehr als die jetzt sieben Musikanten“, weiß Altenweger. „Nachwuchs ist bei uns jederzeit herzlich willkommen.“ Natürlich sollten ambitionierte Neumusiker mit dem Spektrum der alpenländischen Saitenmusik vertraut sein und ein entsprechendes Instrument beherrschen. Neue Musiker willkommen „Bei uns muss aber keiner Senior sein – wir würden uns auch sehr über den einen oder anderen jüngeren Musiker freuen“, ergänzt die „Spätlese“-Organisatorin. Wer sich angesprochen fühlt, erreicht die Gruppe für eine erste Kontaktierung unter der ASZ-Telefonnummer 43 43 13. Damit alpenländisch hochwertige Klangwelten auch in Zukunft in Berg am Laim gesichert bleiben. Harald Hettich

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