„Es ist keine Selbstverständlichkeit“

Rohbau der neuen Sporthalle des ESV Ost in Berg am Laim steht

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Ist die Halle erst einmal fertiggstellt, können hier Basketball, Handball und Volleyball gespielt werden.

Endlich ist es soweit: Der Rohbau der neuen mutlifunktionalen Sporthalle des ESV München-Ost steht. Im neuen Stadtquartier Baumkirchen Mitte hat nicht nur die Halle einen guten Standort, auch der Sport wird somit Teil des neuen Viertels in Berg am Laim.

Wo jetzt noch kalter Beton liegt, sollen bald schon Sportler schwitzen. Der Weg, der schon im Frühjahr des nächsten Jahres mit der Fertigstellung der Sporthalle enden soll, war kein leichter. Das bestätigt auch Bürgermeisterin Christine Strobl in ihrem Grußwort zum Hebfest und lobt den zweiten Vorsitzenden des ESV München-Ost, Josef Koch: „Der Sepp hat einen sturen Schädel, falls ich das mal so flapsig sagen darf.“ Der Verein musste Einsatz bei der Suche nach einem Platz für seine Sporthalle zeigen. Denn an Flächen und Gebäuden für Sportvereine mangelt es in wachsenden Stadtviertel Berg am Laim. Zudem musste der ESV seine Anlage an der Baumkirchner Straße wegen der Planungen des neuen Stadtquartiers Baumkirchen Mitte aufgeben. Ein Tausch vmit dem Investor CA Immo brachte die Lösung für den Breitensportverein, dessen Gebäude ursprünglich an der Baumkirchner Straße zu finden war. Die neue Sporthalle steht an der Neumarkter Straße 81a und ist durch die Erweiterung der Hermann-Weinhauser-Straße gut zugänglich. Josef Koch bedankte sich bei CA Immo Konzernleiter Ralf Schneider für die geschlossenen Kompromisse „bei denen es weder nur Verlierer, noch nur Gewinner gebe“. Der Tausch und die Konditionen seien ein für beide Seiten gleichmäßig guter Kompromiss, so Koch. Zudem sei die Ausführung bis zum jetzigen Zeitpunkt einwandfrei, ohne schwere Unfälle und mit Einhaltung des Kostenplans verlaufen.

Dass der Bau ohne größere Störungen und Verzögerungen verläuft, „ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Bürgermeisterin Strobl. Respekt zollte sie jenen Menschen, die Bauwerke wie dieses mit ihren Händen errichten würden. In Zeiten von Handwerkermangel und in denen viele Bauarbeiter von weit weg nach Deutschland kommen, um hier zu arbeiten, sei ein solcher Ablauf wie beim Bau der Sporthalle nicht einfach erwartbar. Für den Ausgang des Bauprojektes zeigte sie sich jedoch optimistisch: „Ich bin mir sicher, dass es sich am Ende so ausgehen wird, wie es sich alle Beteiligten vorgestellt haben.“

Das Herzstück des Neubaus bildet die Dreifach-Sporthalle mit acht Metern Raumhöhe und Empore für Zuschauer. In zwei großen Geräteräumen sollen die Sportmittel der insgesamt zehn Abteilungen des Eisenbahner Sportvereins unterkommen. Ebenso sollen Duschen, eine Sauna, Technikräume und Verwaltungsräume im Erdgeschoss unterkommen. Im Obergeschoss sollen Räume für die Abteilungen Gewichtheben, Gymnastik, Tanz und die Sportschützen entstehen.

pg

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