Realschule und Kita für die Aschauer Straße in Ramersdorf

Machbarkeit wird geprüft

An der Aschauer Straße in Ramersdorf könnte eine fünfzügige Realschule mit Dreifach-Sporthalle sowie eine Kindertagesstätte entstehen. 

 Im Schulreferat würde man sich das jedenfalls wünschen, derzeit wird in der Stadtverwaltung noch die Machbarkeit abgeklärt. In dem Neubau würde die bereits bestehende Marieluise-Fleißer-Realschule von der Schwanthalerstraße unterkommen. 

Im Stadtratsbeschluss, der jetzt gefasst wurde, wird zwar noch die Voraussetzung „eines positiven Ergebnisses der Machbarkeitsstudie“ aufgeführt. Doch die Absichten des Referats für Bildung und Sport wurden im Bericht zur „Schulbau-Offensive“ der Stadt schon sehr konkret benannt. So soll die neue Realschule zwar eine Dreifach-Sporthalle erhalten, aber ohne Rasenspielfeld. Für den Freisport soll die Bezirkssportanlage an der Görzer Straße mitgenutzt werden. 

„Die Dreifach-Halle ist absolut positiv, weil wir in der Stadt einen dringenden Bedarf an Sporthallen haben“, meint die Ramersdorfer CSU-Stadträtin Beatrix Burkhardt. Die Nutzung der Bezirkssportanlage Görzer Straße durch die Schulkinder sieht die ehemalige Lehrerin, die für die CSU im Sportausschuss und Sportbeirat sitzt, kritisch. „Zum einen dauert es eine ganze Weile bis die Kinder dort sind, noch dazu müssen sie am Mittleren Ring entlang.“ Zum anderen sei die Sportanlage ihres Wissens nach bereits ziemlich ausgelastet. 

Lösung?

Eine Lösung könnte da durchaus die Nutzung der nahe gelegenen Stadtwerke-Sportanlage an der Lauensteinstraße sein – wenn die Kinder gefahrlos durchs MVG-Gelände kommen. 

Der Neubau an der Aschauer Straße soll nach Meinung der Stadt auch zusätzlichen Bedarf aus angrenzenden Stadtbezirken abdecken. Vorgesehen ist, die Marieluise-Fleißer-Realschule, die an der Schwanthalerstraße unter einer problematischen Raumsituation leidet, nach Ramersdorf zu verlegen. Zusätzlich soll geklärt werden, ob im Neubau noch bis zu zehn Klassen eines anderen Schultyps realisiert werden können. Nach Angaben von SPD-Stadträtin Birgit Volk sind Überlegungen für eine Fach- oder Berufsschule im Spiel. Mit aufs Grundstück soll außerdem ein Haus für Kinder mit fünf Gruppen. „Das Grundstück ist groß genug“, so Volk. Es geht um etwa 2,2 Hektar. 

Verfahren

Für die geplante Nutzung müsste der Bebauungsplan geändert werden. Das Baureferat prüft derzeit in einer Machbarkeitsstudie die Eignung des Standortes genauer. Bei positivem Ergebnis muss ein Bebauungsplanverfahren in Form eines Aufstellungsbeschlusses eingeleitet werden. Für ein derartiges Verfahren muss mit einer Dauer von mindestens zwei Jahren gerechnet werden. Hinzu kommt noch der Schulbau, für denn – nach positiver Machbarkeitsstudie – ein Nutzerbedarfsprogramm erstellt werden muss, das der Stadtrat absegnen muss. Carmen Ick-Dietl

Auch interessant:

Meistgelesen

München Klinik und Philips ziehen Bilanz nach einem Jahr Partnerschaft
München Klinik und Philips ziehen Bilanz nach einem Jahr Partnerschaft
Die Rosenheimerin Maria Noichl tritt bei der Europawahl für die Bayern-SPD an
Die Rosenheimerin Maria Noichl tritt bei der Europawahl für die Bayern-SPD an

Kommentare