FDP — HUT fordern im Stadtrat neue Straßenbahnlinie

Eine Tram nach Neuperlach

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Bis 1980 war Neuperlach schon einmal mit der Trambahn an die Landeshauptstadt München angebunden.

Mit der Tram vom Ostbahnhof über Ramersdorf nach Neuperlach. Wenn es nach der Stadtratsfraktion FDP – HUT geht, soll diese Verbindung Realität werden. Und das mit einer Verlängerungsoption in Richtung Ottobrunn-Taufkirchen.

„Die Kapazität im Öffentliche Nahverkehr muss weiter ausgebaut werden“, betont Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Mattar in dem Stadtratsantrag. Der Knotenpunkt Ostbahnhof sei mit den verschiedenen Buslinien überlastet. Doch mit einer Trambahnlinie könnte, so Mattar, hier Abhilfe geschaffen werden. Tramlinien nach Ramersdorf und Neuperlach gab es bereits. Bis zur Eröffnung der S-Bahn-Strecke im Jahr 1972 gab es Straßenbahnen vom Ostbahnhof über die Rosenheimer Straße bis nach Ramersdorf auf der damaligen Linie 1. Die Tram 24 war vom 30. September 1973 bis 18. Oktober 1980 in Betrieb. Ihre Strecke führte vom Ostbahnhof über Orleanstraße, Anzinger Straße, Claudius-Keller-Straße, Ramersdorf, Hechtseestraße, Krumbadstraße, Michaelibad, Heinrich-Wieland-Straße, Zehntfeldstraße, Albert-Schweitzer-Straße, Karl-Marx-Ring, Neuperlach Nord, Fritz-Schäffer-Straße nach Neuperlach Zentrum. An der Heinrich-Wieland-Straße sind sogar heute noch Reste der ehemaligen Trasse zu sehen. „Die Wiedereinführung der Tram 24 ermöglicht neue attraktive Verbindungen in die Stadt und ins Umland und bietet die Möglichkeit der Verlängerung von Neuperlach in Richtung Ottobrunn-Taufkirchen. Mit der Tram können deutlich mehr Fahrgäste befördert werden und der Knotenpunkt Ostbahnhof würde entlastet“, ist sich Mattar sicher. Die Landeshauptstadt Münchene soll daher die Planungen für Trambahnverbindung Ostbahnhof-Ramersdorf-Neuperlach aufnehmen und in Kooperation mit den Umlandgemeinden eine Verlängerungsoption in Richtung Ottobrunn-Taufkirchen prüfen, fordert die Fraktion FDP — HUT. Das Ergebnis der ersten Prüfungen soll dem Stadtrat zeitnah dargestellt werden. Neu ist die Idee von FDP — HUT allerdings nicht. Erst vor wenigen Wochen hatten die SPD-Fraktionen der drei Bezirksausschüsse in Haidhausen, Berg am Laim und Ramersdorf-Perlach die gleiche Forderung erhoben. Unterstützung erhielt ihre Initiative damals unter anderem von Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr (AAN).

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