Gemeinschaft gesucht

Nutzerbedarf für Ramersdorfer Bürgerhaus gefordert

Bisher kennen Bewohner von Ramersdorf-Perlach Bürger- und Kulturhäuser nur als Provisorium, wie hier ehemalig am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach.
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Bisher kennen Bewohner von Ramersdorf-Perlach Bürger- und Kulturhäuser nur als Provisorium, wie hier ehemalig am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach.

Ein eigenes Bürgerhaus für Ramersdorf würde dem Viertel ein eigenes kulturelles Zentrum bringen. Das Kulturreferat hat jedoch noch Fragen, bevor das Thema bei der Stadt weitergedacht werden soll.

Ramersdorf –  Ramersdorf geht im 16. Stadtbezirk immer wieder zwischen seinen „größeren Brüdern“ Perlach und Neuperlach unter. Dem Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach ist jedoch daran gelegen, dem Viertel um die historische Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf mehr Geltung zu verleihen. Deshalb hatte die CSU-Fraktion im BA und im Stadtrat den Antrag für ein eigenes Bürgerhaus für Ramersdorf gestellt (

HALLO

berichtete).

Auf die Forderung reagierte nun das Kulturreferat der Landeshauptstadt wiederum mit der Forderung, zunächst einmal den genauen Nutzerbedarf für ein Bürgerhaus in Ramersdorf darzustellen.

Der BA hatte in seinem Antrag bereits einige Eckdaten für ein mögliches Viertelzentrum aufgestellt: Platz für 100 bis 200 Bürgerinnen und Bürger, Möglichkeiten zur Nutzung für Veranstaltungen und durch Jugendliche und Initiativen, Möglichkeiten zur Nutzung von Medien, Gastronomie und Probenräume für Musikgruppen sowie eine kleine Bühne.

Trotzdem: Zum Nutzerbedarf „liegen dem Kulturreferat bisher keine Unterlagen speziell für Ramersdorf vor“, heißt es im Schreiben der Behörde. Im gleichen Zug weist das Referat jedoch auch darauf hin, dass es kaum einschätzbar sei, „wie sich die Aussichten für die Planungen zugunsten eines weiteren Projektes im 16. Stadtbezirk entwickeln“. Die Stadt schlägt außerdem vor, auch andere Maßnahmen ins Auge zu fassen, um Ramersdorf als Viertel zusammenzubringen. „Für beide Ziele gilt, dass ein Nutzerbedarf als Grundlage benötigt wird”. Der Vorsitzende des BA 16, Thomas Kauer (CSU), will sich nun der Nutzerbedarfserhebung annehmen.


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